AboitizPower empfiehlt Unternehmen Wechsel zum Strom-Einzelhandel und Solarenergie
EditUm die Stromkosten angesichts knapper Kapazitäten und geopolitischer Spannungen zu senken, rät die Aboitiz Power Corp. Unternehmen dazu, verstärkt auf den Strom-Einzelhandelsmarkt sowie auf Photovoltaikanlagen auf Hausdächern zu setzen. Dies erläuterte Carlos Aboitiz, Chief Corporate Services Officer von AboitizPower, im Rahmen einer Podiumsdiskussion bei der 52. Philippine Business Conference and Expo der Philippine Chamber of Commerce and Industry im Manila Hotel.
Ein wesentlicher Faktor für diese Entwicklung ist die Lockerung der Vorschriften durch die Energieregulierungskommission (Energy Regulatory Commission, ERC). Seit dem 26. Juni 2026 wurde die Schwelle für die Teilnahme am Programm für Wettbewerb im Einzelhandel und freien Netzzugang (Retail Competition and Open Access) von zuvor 500 Kilowatt auf 100 Kilowatt gesenkt. Dadurch erhalten nun auch kleinere Unternehmen die Möglichkeit, ihren Strombedarf direkt bei Einzelhandelshändlern zu beziehen, anstatt an die lokalen Verteilungsunternehmen gebunden zu sein. AboitizPower ist über die hundertprozentige Tochter AdventEnergy selbst am Einzelhandelsmarkt aktiv.
Neben dem direkten Strombezug empfahl Aboitiz die Nutzung von Solaranlagen auf Dächern. Laut dem Unternehmen sind die Kosten für die entsprechende Ausrüstung gesunken, was die Installationen wettbewerbsfähiger macht. Durch den Einsatz von Solarenergie und Batteriespeichern, wie sie etwa das von AboitizPower unterstützte Unternehmen Solviva Energy anbietet, lägen die Amortisationszeiten derzeit je nach Investition zwischen drei und fünf Jahren.
Langfristig plädierte Aboitiz zudem für die Einbeziehung von Kernenergie in den philippinischen Energiemix. Bereits im Juli unterzeichnete AboitizPower eine Absichtserklärung mit der Korea Hydro & Nuclear Power Co. Ltd., um Technologien im Bereich der Kernenergie durch Studien und den Aufbau von Fachwissen zu prüfen. Für eine Senkung der Strompreise, eine höhere Netzstabilität und die Reduzierung von Emissionen sei eine enge Zusammenarbeit zwischen der Regierung und den Akteuren der Branche unerlässlich.






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