Das Anklagegremium des Repräsentantenhauses hat am Mittwoch Unverständnis darüber geäußert, dass das Umfeld von Vizepräsidentin Sara Duterte sich weigert, mehr als 4.000 Quittungen offiziell als Beweismittel zu kennzeichnen. Diese Dokumente belegen die Auszahlung von 375 Millionen Pesos aus vertraulichen Mitteln im Jahr 2023.
Gegen den ehemaligen stellvertretenden Sprecher des Repräsentantenhauses, Aurelio „Dong“ Gonzales Jr., wurde erneut eine Beschwerde beim Ombudsmann eingereicht. Die Vorwürfe umfassen Plünderung, Korruption sowie die Ausübung unzulässiger Interessen im Zusammenhang mit zwei Verträgen für Hochwasserschutzmaßnahmen, die ein Gesamtvolumen von 359.374.654,14 Pesos erreichen.
Der Oberste Gerichtshof der Philippinen hat die Sammelklagen von Vizepräsidentin Sara Duterte und einer Gruppe von Anwälten zurückgewiesen, die das laufende Amtsenthebungsverfahren gegen sie stoppen sollten. In einer Sitzung des gesamten Gerichtsverbandes (En Banc) am Mittwoch, den 5. August 2026, entschied das höchste Gericht, dass die Klagen gegen die Verfahren des Repräsentantenhauses gegenwärtig nicht mehr entscheidungsrelevant seien.
Auf den Philippinen zeigt sich eine starke politische Spaltung, die durch ausgeprägte Fraktionen und Parteinähe geprägt ist. Ein Beispiel dafür ist das erste Amtsenthebungsverfahren gegen eine amtierende Vizepräsidentin, die auch als führende Präsidentschaftskandidatin gilt.
Im laufenden Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte hat der staatliche Rechnungsprüfer und Anwalt Roderick Wamil erklärt, dass eine vorliegende Bescheinigung ihres ehemaligen Sicherheitschefs keine Belege für eine erfolgreiche Informationsbeschaffung oder Überwachungsaktivitäten durch die Geheimmittel des Büros der Vizepräsidentin (OVP) liefert. Gegenstand der Debatte ist eine Bescheinigung von Oberst Raymund Lachica, dem ehemaligen Leiter der Sicherheits- und Schutzgruppe der Vizepräsidentin.
Das DILG und DOJ der Philippinen haben klargestellt, dass ihnen bislang keine Informationen über eine mögliche Festnahme des Senators Bato dela Rosa vorliegen. Damit reagierten die Behörden auf Berichte über eine angebliche Verhaftung des Politikers.
Im laufenden Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte hat Senator Raffy Tulfo, der im Impeachment-Gericht als Richter fungiert, Fragen zu einem möglichen Interessenkonflikt aufgeworfen. Grund für die Bedenken ist der Verteidiger der Vizepräsidentin, Michael Poa, der an einer Sitzung mit Beamten der Rechnungsprüfungsbehörde Commission on Audit (COA) teilgenommen hatte, bei der es um die vertraulichen Mittel des Büros der Vizepräsidentin ging.
Im laufenden Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte gibt es Fragen zu einer möglichen Befangenheit in der Verteidigung. Ein möglicher Interessenkonflikt bei dem Rechtsanwalt Michael Poa, der als einer der Verteidiger für die Vizepräsidentin vor dem Senatsgericht auftritt, ist Gegenstand der Diskussion.
Die synchronisierten Wahlen für die Barangay- und BSKE, ursprünglich für den 2. November 2026 geplant, könnten auf November 2028 verschoben werden. Der Abgeordnete für den dritten Distrikt von Negros Occidental, Javier Miguel Benitez, hat am 4. August den Gesetzentwurf House Bill 10591 eingebracht, um diese Verschiebung zu erreichen.
Kandidaten für öffentliche Ämter müssen künftig potenzielle Interessenkonflikte offenzulegen: Die philippinische Wahlkommission (Commission on Elections, Comelec) hat eine entsprechende Regelung verabschiedet. Die neue Regelung verpflichtet Personen, die eine Wahl für ein elektives Amt anstreben, dazu, Angaben zu etwaigen Interessenkonflikten zu machen.