Politik: Negros Occidental

Gesetzgebungsentwurf verschiebt lokale Wahlen auf 2028

Die synchronisierten Wahlen für die Barangay- und BSKE, ursprünglich für den 2. November 2026 geplant, könnten auf November 2028 verschoben werden. Der Abgeordnete für den dritten Distrikt von Negros Occidental, Javier Miguel Benitez, hat am 4. August den Gesetzentwurf House Bill 10591 eingebracht, um diese Verschiebung zu erreichen.

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Quelle: PIA

Hintergrund für die Forderung nach einer Neuterminierung ist die aktuelle nationale Energiekrise, die Ressourcen und Bildungsprioritäten stark beansprucht. Zudem müssen die Wahltermine mit der politischen Ausrichtung in der Bangsamoro Autonomen Region in Muslim Mindanao abgestimmt werden. Ein weiterer Grund sind die Auswirkungen jüngster Erdbeben in Visayas und Mindanao, die Millionen von Lernenden beeinträchtigt haben und die Wiederherstellung des Bildungssektors zu einer dringenden Priorität machen.

Der Entwurf sieht vor, dass die amtierenden Beamten der Barangay- und Jugendräte (SK) bis zu den neuen Wahlen im Jahr 2028 in einer Übergangsfunktion im Amt bleiben. Diese verlängerte Amtszeit würde nicht auf die geltenden Amtszeitbeschränkungen angerechnet. Der Gesetzentwurf hat Berichten zufolge bereits die Unterstützung von 63 Abgeordneten gefunden.

Der weitere Ablauf hängt von der parlamentarischen Behandlung ab. Sofern der Entwurf die Ausschussprüfungen und Plenardebatten nicht rechtzeitig durchläuft und nicht vor Ablauf der Frist in Kraft tritt, bleibt die Wahlkommission (Commission on Elections) gesetzlich verpflichtet, die Wahlen wie geplant am 2. November 2026 durchzuführen.