Politik: Landesweit

Unverständnis über Ablehnung von Belegen durch Lager von Sara Duterte

Das Anklagegremium des Repräsentantenhauses hat am Mittwoch Unverständnis darüber geäußert, dass das Umfeld von Vizepräsidentin Sara Duterte sich weigert, mehr als 4.000 Quittungen offiziell als Beweismittel zu kennzeichnen. Diese Dokumente belegen die Auszahlung von 375 Millionen Pesos aus vertraulichen Mitteln im Jahr 2023.

Vice President Sara Duterte
Quelle: Google

Die Staatsanwältin Kapunan erklärte in einer Pressekonferenz nach dem Verhandlungstag, dass das Verhalten der Verteidigung keinen Sinn ergebe. Da die Quittungen bereits bei der Rechnungsprüfungsbehörde (Commission on Audit) eingereicht worden seien, dienten sie als Beweis für die Verwendung der Gelder. Die Belege enthalten Angaben darüber, wer das Geld erhalten hat, in welcher Höhe, zu welchem Zweck, an welchem Datum und mit welcher Unterschrift. Kapunan stellte die Frage, warum das Lager der Vizepräsidentin diese Dokumente nun nicht anerkennen wolle.

Auch der Staatsanwalt Joel Chua äußerte sich kritisch zu der Situation. Er wies darauf hin, dass es so wirke, als würde die Verteidigung ihre eigenen Liquidationsunterlagen leugnen. Da das Umfeld der Vizepräsidentin die Quelle dieser Dokumente sei, sei es widersprüchlich, dass sie noch nicht als Beweismittel markiert wurden.

Im weiteren Verlauf des Verfahrens soll die Staatsprüferin Xylene del Campo aussagen. OVP Stellung nehmen. Der Vorsitzende des Gremiums, Senator Francis Escudero, hatte zuvor angemerkt, dass es zwar das Recht der Verteidigung sei, vorgeschlagene Vereinbarungen abzulehnen, die Verteidigung jedoch bezüglich der bereits eingereichten Quittungen keine entsprechende Vereinbarung getroffen habe.