Gesellschaft: Zamboanga del Sur
Zollbehörde vernichtet beschlagnahmten Reis und Zucker im Wert von 87,6 Millionen Pesos
EditIn Zamboanga City hat die philippinische Zollbehörde (Bureau of Customs, BOC) am Dienstag, den 8. September 2026, beschlagnahmte Waren im Wert von rund 87,6 Millionen Pesos vernichtet. Dabei handelte es sich um geschmuggelten Reis und Zucker, die zuvor sichergestellt worden waren.
Die Entscheidung zur Vernichtung erfolgte, nachdem das Landwirtschaftsministerium über das Bureau of Plant Industry offiziell bestätigt hatte, dass die Waren weder für den Handel noch für den menschlichen Verzehr geeignet sind. Manuel Zurbito Jr., der Distriktleiter des Zollhafens von Zamboanga, erklärte, dass die Waren durch die Maßnahme dauerhaft aus dem Verkehr gezogen werden. Dies diene dem Schutz der öffentlichen Gesundheit, der Abschreckung von Schmuggel sowie der Sicherstellung, dass nur sichere und legale Produkte auf den Markt gelangen. Zudem leiste die Aktion einen Beitrag zur Ernährungssicherheit und zum fairen Wettbewerb.
Die Menge der zerstörten Güter umfasste insgesamt 25.151 Säcke Reis zu je 25 Kilogramm sowie 11.886 Säcke Reis zu je 50 Kilogramm. Zusätzlich wurden 1.305 Säcke Zucker mit einem Gewicht von jeweils 50 Kilogramm vernichtet. Der Gesamtwert von 87,6 Millionen Pesos bezog sich auf den Zeitpunkt der Ankunft der Waren.
Die Beschlagnahmungen fanden über einen längeren Zeitraum statt: Der Reis wurde im Rahmen von Anti-Schmuggel-Einsätzen am 18. Dezember 2019 und am 12. September 2021 sichergestellt. Der Zucker wurde am 4. November sowie am 27. Dezember 2024 konfisziert. Nach Erhalt der erforderlichen rechtlichen Freigaben und der Anordnung zur Vernichtung wurden die Waren in einem zertifizierten Entsorgungsunternehmen im Dorf Manicahan pulverisiert, mit unter Druck stehendem Wasser besprüht und anschließend in einer Grube vergraben. Vertreter beteiligter Behörden waren bei dem Vorgang anwesend.





