Wirtschaft: Landesweit

Wirtschaftsverband fordert Schutzmaßnahmen für Pax-Silica-Projekt

Das geplante Pax-Silica-Hub, das in Zusammenarbeit zwischen den Philippinen und den USA entwickelt werden soll, wird als eine der bedeutendsten wirtschaftlichen Entwicklungschancen der letzten Jahrzehnte eingestuft. Das Projekt, das im April erstmals vorgestellt wurde, wird von der staatlichen Bases Conversion and Development Authority (BCDA) gemeinsam mit US-Partnern geleitet.

Minor Basilica of San Sebastian in Manila
Symbolbild: Envato

Laut BCDA-Chef Joshua Bingcang könnte das Projekt jährliche Einnahmen von 180 Milliarden Pesos generieren. Es werden zwischen 130.000 und 190.000 hochwertige Arbeitsplätze erwartet, von denen etwa 90 Prozent mit philippinischen Staatsbürgern besetzt werden sollen.

Die MAP, einer der einflussreichsten Wirtschaftsverbände des Landes, hat ihre Unterstützung für das Projekt bekundet. Die Unterstützung der MAP ist jedoch an klare Bedingungen geknüpft. Unter dem Motto „Fortfahren, aber schützen“ fordert der Verband, dass die Regierung sicherstellt, dass das geplante Zentrum auf einer Fläche von 1.619 Hektar strikt den nationalen Interessen dient.

Zu den Forderungen der MAP gehören ein messbarer Technologietransfer, eine gezielte Ausbildung der Arbeitskräfte sowie klare Wege für philippinische Fach- und Führungskräfte. Zudem fordert der Verband strenge Umweltschutzmaßnahmen, die Einbindung der lokalen Gemeinschaften und den Schutz der nationalen Souveränität. Um dies zu gewährleisten, schlägt die MAP die Einrichtung eines unabhängigen Aufsichtsgremiums vor, das die Einhaltung von Zusagen bei Investitionen, Arbeitsplätzen, Technologietransfer und Umweltschutz kontrollieren soll.