Wetter: Cebu

Gefahr von Sturzfluten in Cebu durch anhaltende Gewitter

In Teilen der Provinz Cebu besteht weiterhin das Risiko von Sturzfluten, da die Region von anhaltenden lokalen Gewittern betroffen ist. Die staatliche Wetterbehörde PAGASA (Philippine Atmospheric, Geophysical and Astronomical Services Administration) gab am Sonntag, den 2. August, eine entsprechende Warnung heraus.

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Bild: PIA

Die aktuelle Wetterlage folgt auf mehrere Tage mit starken Regenfällen, die bereits verschiedene Gebiete überflutet haben. Ursächlich hierfür waren lokale Gewitter sowie der Ausläufer eines Tiefdruckgebiets, das sich inzwischen zu einer tropischen Depression entwickelt hat. Am Sonntagmorgen mahnte die PAGASA für mehrere Flusssysteme und deren Nebenflüsse in Cebu zur Vorsicht, darunter die Flüsse Cotcot, Mananga, Guinabasan, Balamban und Sapangdaku.

Anwohner in flutgefährdeten Gemeinden sowie die örtlichen Katastrophenschutzbehörden wurden aufgefordert, wachsam gegenüber plötzlichen Sturzfluten zu bleiben. Die Behörde erklärte, dass die möglichen Regenfälle durch kurzzeitige Wetterstörungen verursacht werden, die durch eine intensive Erwärmung der Erdoberfläche ausgelöst werden.

Parallel dazu beobachtet die PAGASA die tropische Depression Luis, die sich am Samstagabend, dem 1. August, aus einem Tiefdruckgebiet entwickelt hat. Luis befand sich am frühen Sonntagmorgen gegen 4:00 Uhr etwa 295 Kilometer östlich von Daet in der Provinz Camarines Norte und wies maximale Windgeschwindigkeiten von 55 km/h sowie Böen von bis zu 70 km/h auf. Das System könnte bewölkten Himmel sowie vereinzelte Regenschauer und Gewitter über Teilen von Luzon und den Visayas, insbesondere in Aklan und Antique, mit sich bringen.

Für die Polillo-Inseln, Catanduanes, Camarines Norte und den nördlichen Teil von Camarines Sur wurde die Windwarnstufe 1 (Tropical Cyclone Wind Signal No. 1) ausgerufen. Zudem könnten die äußere Zirkulation von Luis und der Südwestmonsun in den kommenden Tagen in mehreren Gebieten starke bis sturmartige Böen verursachen. Eine offizielle Sturmwarnung für die Küstengebiete des Landes wurde zum Zeitpunkt der Meldung jedoch noch nicht ausgegeben.

Zusätzlich wird der Supertaifun Dolphin beobachtet, der PAR befindet. Er wurde am Sonntagmorgen etwa 3.410 Kilometer östlich des nördlichsten Teils von Luzon lokalisiert. Laut Prognose der PAGASA könnte Dolphin nahe an der nördlichen Grenze des PAR vorbeiziehen und am Mittwoch die tropische Depression Luis absorbieren, was zu einer Abschwächung von Luis führen könnte. Die Bevölkerung wird angewiesen, die offiziellen Wetterberichte und lokalen Anweisungen weiterhin aufmerksam zu verfolgen.