Wetter: Camarines Norte

Tropische Depression Luis entwickelt sich über dem Philippinen-See

Am Samstagabend, dem 1. August 2026, PAR die tropische Depression Luis entstanden. Damit verzeichnet das Land das zwölfte tropische Wirbelsturmereignis in diesem Jahr und das erste im Monat August.

Closeup Philippines volcano top erupt clouds of haze aerial. Green grass mountain with hiking path
Symbolbild: Envato

Das System befand sich am späten Samstagabend etwa 360 Kilometer östlich von Daet in der Provinz Camarines Norte und bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 15 km/h nach Westen. Luis weist maximale anhaltende Windgeschwindigkeiten von 45 km/h sowie Böen von bis zu 55 km/h auf.

Nach Angaben der staatlichen Wetterbehörde PAGASA wird prognostiziert, dass Luis vorerst über dem Philippinen-See verbleibt. Sollte sich die Zugbahn jedoch nach Westen verschieben, könnte das Tiefdruckgebiet auf Nord- oder Zentral-Luzon treffen oder diese Gebiete passieren.

Es besteht die Möglichkeit, dass sich das System bis Montag, den 3. August, während der Überquerung des Meeres östlich von Zentral-Luzon zu einem tropischen Sturm verstärkt. Bis Mitte der Woche könnte die Intensität jedoch wieder abnehmen, sodass Luis am Mittwoch, den 5. August, wieder als Tiefdruckgebiet oder Resttief eingestuft wird.

Aufgrund der Wetterlage hat die PAGASA für Teile von Süd-Luzon bereits die Warnstufe Signal Nr. 1 ausgerufen. Davon betroffen sind der nördliche Teil der Polillo-Inseln, Teile von Camarines Norte, darunter Daet, Talisay, Paracale, Jose Panganiban, Capalonga und Vinzons, sowie der nördliche Teil von Catanduanes mit Orten wie Pandan, Caramoran, Bagamanoc und Panganiban.

In diesen Gebieten ist mit starken Winden zu rechnen. Zusätzlich zu den äußeren Regenbändern der Depression wird der Südwestmonsun (Habagat) für die kommenden Tage unbeständiges Wetter verursachen.

Am Sonntag, den 2. August, werden starke bis sturmartige Böen in Marinduque, Romblon, den Caluya-Inseln, Siquijor, Southern Leyte, Camiguin und den Dinagat-Inseln erwartet. Am Montag könnten weite Teile von Luzon und Visayas sowie Lanao del Norte, Camiguin, Surigao del Norte und die Dinagat-Inseln betroffen sein.

Für den Zeitraum ab Sonntagabend wird zudem mit mäßigen bis starken Regenfällen zwischen 50 und 100 Millimetern in den Provinzen Isabela, Quirino und Aurora gerechnet, was das Risiko für Überschwemmungen und Erdrutsche erhöht. Die Behörden gehen davon aus, dass im August insgesamt zwei bis vier tropische Wirbelstürme in die zuständige Zone eintreten könnten.