Verdacht auf Drogenfund in Iloilo City: Marihuana bei nächtlicher Patrouille entdeckt
EditAm späten Abend des 8. September wurde in Iloilo City an der C1 Road im Barangay San Jose, Arevalo, eine Menge mutmaßlich getrockneten Marihuanas entdeckt. Die Substanzen waren in einer gerollten, transparenten Plastiktüte am Straßenrand hinterlassen worden.
Die Entdeckung gelang den örtlichen Dorf-Wachleuten, den sogenannten Barangay Tanods, während sie eine nächtliche Mobilpatrouille durchführten. Bei der Überprüfung der Tüte stellten die Wachleute etwa 100 Gramm getrocknete Blätter fest, deren geschätzter Wert rund 12.000 PHP beträgt.
Nach dem Fund übergab der Leiter der San Jose Tanods die sichergestellten Substanzen umgehend an die örtlichen Polizeibehörden. Das Iloilo City Police Office (ICPO) bestätigte die schnelle Koordination durch die Wachleute und verifizierte den Fund. Die Polizei nahm eine Inventarisierung sowie Markierung der Gegenstände direkt am Fundort vor und übergab die Beweismittel anschließend an die Polizeistation 6 (ICPS 6) für die weiteren rechtlichen Schritte.
Oberst Wilbert Parilla, der Polizeichef von Iloilo City, äußerte die Vermutung, dass es sich bei dem Fund um eine sogenannte Dead-Drop-Aktion handeln könnte, bei der Drogenhändler illegale Waren an einem versteckten Ort hinterlassen, damit Käufer diese später ohne direkten Kontakt abholen können. Parilla gab zu bedenken, dass die Drogen möglicherweise zurückgelassen wurden, weil Passanten in der Nähe unterwegs waren und die Situation unterbrachen.
Der Fund verdeutlicht laut Parilla die Bedeutung einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen der Polizei und der Bevölkerung. Er verwies in diesem Zusammenhang auf das Projekt TANOD LEAD (Tanod and Police Nightly Operations for Discipline and Law Enforcement Against Disorder), das die nächtliche Präsenz der Polizei erhöhen und die Kooperation mit den Barangay-Wachleuten als Unterstützung der Sicherheitskräfte stärken soll, um die Wachsamkeit und die öffentliche Sicherheit in den Gemeinden zu verbessern.





