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Pavia führt intensive Rettungsübung für Einsturz-Szenarien durch

Um die lokale Katastrophenhilfe zu stärken, hat die Gemeinde Pavia am 10. September eine intensive Simulation zur Suche und Rettung in eingestürzten Gebäuden (Collapsed Structure Search and Rescue, CSSR) durchgeführt. Die Übung fand auf dem Gelände der Pavia National High School (neuer Standort) statt und bildete das Herzstück der Teilnahme der Gemeinde am landesweiten Erdbeben-Simultantraining für das dritte Quartal (NSED).

Erdbeben-Alarm Symbolbild 2
Quelle: Google

Die Simulation verwandelte Teile des Schulcampus in einen kontrollierten, realistischen Notfallort, wie er nach einem schweren Erdbeben entstehen könnte. Ziel der Übung war es, die Geschwindigkeit, die Koordination sowie die technische Präzision der lokalen Rettungskräfte unter simulierten Einsturzbedingungen zu testen. Dabei wurden verschiedene kritische Abläufe trainiert, die die unmittelbaren Folgen eines starken seismischen Ereignisses widerspiegeln.

Zu den Schwerpunkten der Übung gehörte die Lokalisierung und Detektion von Opfern. Rettungsteams setzten technische Suchprotokolle und spezialisierte Detektionswerkzeuge ein, um simulierte Überlebende unter Trümmern aufzuspüren. Zudem mussten die Einsatzkräfte präzise Durchbrüche in verstärktem Mauerwerk, Betonbarrieren und Holzhindernissen ausführen, um sicher in engen Räume vorzudringen. Ein weiterer Teil der Simulation umfasste die technische Befreiung eingeschlossener Personen sowie die medizinische Erstversorgung und Stabilisierung der Patienten vor Ort.

Neben den technischen Rettungsmaßnahmen wurde auch das behördenübergreifende Einsatzleitungssystem (Incident Command System, ICS) unter realen Bedingungen auf seine Belastbarkeit geprüft. Dies beinhaltete die zeitnahe Koordination zwischen den örtlichen Rettungsdiensten, dem medizinischen Personal und der Schulverwaltung.

MDRRMO betonten, dass solche hochintensiven Simulationen unerlässlich seien, um über einfache Schutzmaßnahmen wie „Duck, Cover, and Hold“ hinauszugehen. Angesichts der Nähe zur aktiven West-Panay-Verwerfung sei die Bedrohung durch Erdbeben eine ständige Gefahr. Rommel A. Jamerlan, Leiter des MDRRMO, erklärte, dass aufgrund der geografischen Lage niemand vor seismischen Gefahren immun sei. Er betonte, dass effektives Katastrophenmanagement nicht allein von einer lokalen Verwaltung getragen werden könne, sondern einen einheitlichen Ansatz aller beteiligten Behörden erfordere. Regelmäßige Übungen seien entscheidend, um die eigenen Fähigkeiten zu bewerten und operative Lücken zu schließen, bevor eine echte Krise eintritt. OCD und die Rettungseinheiten für deren Unterstützung aus.