Security Bank plant Rückkehr in den philippinischen Leitindex
EditDie Security Bank Corp. verfolgt das Ziel, wieder in den PSEi aufgenommen zu werden. Um dies zu erreichen, hat das Institut einen Drei-Jahres-Plan aufgestellt, der auf eine Steigerung der Rentabilität und eine konstantere Rendite ausgerichtet ist.
Eine erfolgreiche Umsetzung würde die Rückkehr der Bank in den 30 Titel umfassenden Benchmark-Index bedeuten. Zuletzt war die Security Bank seit August 2022 Teil des Index, als ihr Platz durch die Semirara Mining and Power Corp. eingenommen wurde.
Victor Lee, Präsident und CEO der Security Bank, erklärte am Donnerstag, dass die Stärkung der finanziellen Leistungsfähigkeit Voraussetzung sei, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen. Ein wesentliches Etappenziel ist das Erreichen einer zweistelligen Eigenkapitalrendite (Return on Equity, ROE) bis Ende 2027. Die Bank konnte eine solche Quote zuletzt im Jahr 2017 mit mindestens 10 Prozent verzeichnen. Das langfristige Ziel für das Jahr 2029 liegt bei einer Eigenkapitalrendite von 12 Prozent, ausgehend von derzeit 8 Prozent.
Lee führte weiter aus, dass eine höhere Profitabilität die Bewertung der Bank positiv beeinflussen und somit die Chancen auf eine Wiederaufnahme in den PSEi erhöhen könne. Er erläuterte, dass eine Verdoppelung des Kurs-Buchwert-Verhältnisses von 0,3 auf 0,6 mit einer Verdoppelung des Aktienkurses einhergehen würde, was den Weg zurück in den Index ebnen könnte.
Zusätzliche finanzielle Kennzahlen wurden von John David Yap, Executive Vice President und Chief Financial Officer der Security Bank, dargelegt. Die Bank strebt an, die Gesamtkapitalrentabilität (Return on Assets) bis 2029 von aktuell einem Prozent auf 1,7 Prozent zu heben. Parallel dazu soll die Kosten-Ertrags-Quote von derzeit 58,5 Prozent auf 51 Prozent gesenkt werden. Bei den Kreditkosten wird eine Verbesserung von 180 Basispunkten auf etwa 140 Basispunkte angestrebt. Die Kernkapitalquote (Common Equity Tier 1 Ratio) soll dabei in einem Bereich zwischen 12,5 und 13 Prozent stabilisiert werden.
Laut Yap basiert die Strategie auf einem sogenannten „Allwetter-Plan“. Dieser sei so konzipiert, dass er auch in einem herausfordernden makroökonomischen Umfeld funktioniert, jedoch bei einer günstigeren wirtschaftlichen Entwicklung Spielraum für überdurchschnittliche Ergebnisse bietet. Zur Umsetzung der Ziele fokussiert sich die Bank verstärkt auf die Bereiche Wealth Management, das Unternehmerbanking sowie das Firmen- und Institutionellenkundengeschäft.
Die Bank blickt auf ein starkes Wachstum im letzten Jahrzehnt zurück. Im Jahr 2025 beliefen sich die Kredite auf 697 Milliarden Pesos, was dem 2,4-fachen des Wertes aus dem Jahr 2016 entspricht. Die Einlagen stiegen auf 931 Milliarden Pesos und das Eigenkapital auf 154 Milliarden Pesos. Besonders markant war die Entwicklung im Wealth Management: Das verwaltete Vermögen wuchs von 40 Milliarden Pesos im Jahr 2017 auf 560 Milliarden Pesos im Jahr 2025.




