US-Außenminister Rubio trifft Präsident Marcos in Manila
Im Vorfeld der Treffen der Außenminister der ASEAN hat der US-Außenminister Marco Rubio am Mittwoch Präsident Ferdinand Marcos Jr. im Malacañang-Palast empfangen. Das Treffen fand im Rahmen des Besuchs von Rubio in Manila statt, während die Philippinen Gastgeber der ASEAN-Ministerialtagungen im Zeitraum vom 18. bis 24. Juli sind.
Während des Gesprächs betonte Präsident Marcos die Bedeutung des Austauschs mit den Außenministern der Region. Er begrüßte die Gelegenheit für Rubio, sich mit den verschiedenen Vertretern zu engagieren. Außenminister Rubio bezeichnete das Treffen als Bestätigung der langjährigen Partnerschaft zwischen Manila und Washington. Er verwies darauf, dass die Beziehungen zwischen den beiden Ländern angesichts jüngster Ereignisse wichtiger denn je seien und die Zusammenarbeit stetig wachse.
Die US-Botschaft erklärte zuvor, dass Rubios Besuch die Unterstützung der Vereinigten Staaten für einen freien und offenen Indopazifik unterstreiche. Ziel sei es, Sicherheit, Stabilität und Wohlstand in der Region zu gewährleisten. Der philippinische Botschafter in den USA, Jose Manuel „Babe“ Romualdez, hob hervor, dass die Gespräche das starke Netzwerk der Philippinen an Verbündeten und Partnern verdeutlichten. Auf die Frage, ob China Thema des Gesprächs gewesen sei, entgegnete Romualdez, dass dies nur am Rande angesprochen wurde.
Neben sicherheitspolitischen Themen stand auch die technologische Zusammenarbeit im Fokus. Laut der Palastsprecherin Claire Castro diskutierten Marcos und Rubio über künstliche Intelligenz (KI). Die beiden Nationen prüfen Möglichkeiten einer Partnerschaft in diesem Bereich, um die Entwicklung der KI-Technologie auf den Philippinen voranzutreiben. Ziel dieser Kooperation sollen unter anderem die Förderung von Investitionen, die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie der Wissensaufbau in diesem Sektor sein.
Quellen
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