Politik – Leyte
Untersuchung zu Hochwasserschutzprojekten: Romualdez wehrt sich gegen Vorwürfe
Vorwürfe über Unregelmäßigkeiten bei staatlichen Hochwasserschutzprojekten haben zu einer Voruntersuchung gegen den ehemaligen Sprecher des Repräsentantenhauses und Abgeordneten von Leyte, Ferdinand Martin Romualdez, geführt. Das Büro des Ombudsmanns hat die Ermittlungen eingeleitet.
Die Beschwerden, die Romualdez und mehrere andere Personen betreffen, werfen ihnen unter anderem Plünderung, Bestechung sowie Verstöße gegen das Gesetz zur Bekämpfung der Geldwäsche (Anti-Money Laundering Act, AMLA) vor. Diese Vorwürfe resultieren aus einer vorangegangenen Untersuchung des Ombudsmanns zur mutmaßlichen Zweckentfremdung von Mitteln für den Hochwasserschutz.
Laut dem stellvertretenden Ombudsmann Mico Clavano soll die Voruntersuchung klären, ob ausreichende Gründe vorliegen, um die Beschwerden offiziell zu erheben und Anklage vor dem Sandiganbayan, dem speziellen Gericht für Korruptionsfälle, zu erstatten. Die Ermittlungen des Ombudsmanns befassen sich mit diesen Beschwerden.
Romualdezes Sprecherin, die Rechtsanwältin Elaine Atienza, erklärte, der Abgeordnete sei bereit, sich den Vorwürfen im Rahmen des ordnungsgemäßen Rechtsweges zu stellen und zeigte sich zuversichtlich, dass eine faire Bewertung der Beweislage seinen Namen letztlich reinwaschen würde. Atienza appellierte zudem an die Öffentlichkeit, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen und darauf zu vertrauen, dass der Fall auf Basis der vorliegenden Fakten entschieden wird.