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Oman führt neues System für medizinische Untersuchungen und Visa ein

Für philippinische Arbeitskräfte, die eine Beschäftigung im Sultanat Oman anstreben, wird der Prozess für obligatorische medizinische Untersuchungen und Visumverfahren vereinfacht.

Aerial view of the stunning coastline and clear waters of Cebu Island in the Philippines
Symbolbild: Envato

Das omanische Arbeitsministerium hat die Einführung eines neuen Systems für medizinische Untersuchungen und Visumverfahren angekündigt, wie das philippinische Ministerium für Migrantenarbeiter (DMW) in einer Mitteilung mitteilte.

Nach dem neuen System müssen sich die Arbeitskräfte bei einem dafür vorgesehenen medizinischen Zentrum registrieren.

Dort müssen sowohl die erforderlichen medizinischen Untersuchungen als auch die Visumverfahren abgeschlossen werden, bevor ein Arbeitsvisum ausgestellt werden kann.

Die ausgewiesenen Einrichtungen sollen durch ein zentralisiertes System die Effizienz steigern.

Zu den Dienstleistungen gehören unter anderem die Registrierung biometrischer Fingerabdrücke, medizinische Tests, die Beglaubigung von Arbeitsverträgen und Dokumenten sowie weitere Vorbereitungen für die Abreise.

Zusätzlich zu den formalen Abläufen bieten die Einrichtungen Orientierungsveranstaltungen zu den Rechten und Pflichten der Arbeitnehmer an.

Es wird zudem Unterstützung beim Eröffnen von Bankkonten und beim Erwerb omanischer Mobilfunknummern vor der Abreise geleistet.

Laut DMW dient diese Maßnahme dazu, die Rekrutierung aus den Philippinen zu optimieren und die Qualität der Dienstleistungen zu verbessern.

Das Ministerium stellte klar, dass die Umsetzung des neuen Systems keine zusätzlichen Kosten für die betroffenen Arbeitskräfte verursacht.

Sämtliche damit verbundenen Ausgaben müssen von den akkreditierten Rekrutierungsagenturen oder den ausländischen Arbeitgebern getragen werden.