Senator Padilla fordert Neutralität im Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Duterte
EditDer philippinische Senator Robinhood Padilla hat seine Forderung bekräftigt, dass das Anklagegremium des Repräsentantenhauses im Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte nicht einseitig agieren dürfe. In einem Interview mit Journalisten am Montag betonte Padilla, dass er seine vorangegangenen Äußerungen aufrechterhalte.
Padilla verwies dabei auf den berufsethischen Kodex von Anwälten, wonach diese als Diener der Gerechtigkeit fungieren sollten. Er stellte klar, dass die Aufgabe der Anklage nicht darin bestehe, einen Sieg zu erzwingen, sondern die Wahrheit ans Licht zu bringen. Diese Position hatte er bereits während der Verhandlungen in der vergangenen Woche gegenüber der leitenden Anklägerin, der Abgeordneten Gerville Luistro aus Batangas, vertreten.
In der Debatte hatte Padilla interveniert und das Gremium dazu aufgefordert, von der Vorstellung von Zeugen abzusehen, gegen die wegen Meineid Ermittlungen vorliegen. Er nannte in diesem Zusammenhang die Agenten des National Bureau of Investigation (NBI), John Mark Calilung und Jeremy Lotoc.
Auf Fragen zu den Gerüchten über den Rücktritt seines Stabschefs, Rechtsanwalt Philip Jurado, reagierte der Senator abweisend. Er bezeichnete solche Meldungen als haltlos und verwies darauf, dass Jurado aufgrund gesundheitlicher Probleme, insbesondere eines unkontrollierbaren Bluthochdrucks, nicht im Dienst sei. Er forderte dazu auf, sich stattdessen auf das eigentliche Thema, das Amtsenthebungsverfahren, zu konzentrieren.











