Senat untersucht Schießerei an der Ateneo de Zamboanga University
EditAm Dienstag, den 18. August, ereignete sich eine Schießerei an der Ateneo de Zamboanga University. Diese Tat steht nun im Zentrum einer Anhörung, die der philippinische Senat am Donnerstag, den 20. August 2026, einberufen hat, um die jüngsten Gewalttaten an Schulen zu untersuchen. Die Anhörung wird gemeinschaftlich von den Ausschüssen für Frauen, Kinder, Familie, Geschlechtergleichstellung, Wissenschaft und Technologie sowie Grundbildung durchgeführt.
Im Rahmen der Untersuchung werden auch andere Vorfälle thematisiert, darunter eine Schießerei in Tacloban City im Juni sowie die Auswirkungen digitaler Plattformen auf Kinder. Die Gesetzgeber prüfen dabei, inwieweit Online-Gaming-Plattformen wie Roblox als Medium für die Ausbeutung und den Missbrauch von Kindern dienen könnten. Zudem wird der Einfluss sozialer Medien auf die psychische Gesundheit der philippinischen Jugend untersucht.
Nach ersten Ermittlungen gelangte der Täter mit den Schusswaffen auf das Campusgelände, indem er eine Rampe für Menschen mit Behinderungen nutzte. Dieser Zugang gehört nicht zum regulären Eingangsbereich des Gebäudes, an dem Sicherheitskontrollen vorgeschrieben sind. Die Waffen befanden sich laut Polizeibericht in dem Fahrzeug des Verdächtigen. Polizeioberst Fidel Fortaleza, der Direktor des Polizeibüros von Zamboanga City, nahm an der Anhörung teil, um Details zum Vorfall an der Universität zu erläutern.
Die Polizei gab zudem bekannt, dass der Vater des Verdächtigen, dem die Waffen gehören, eine Mitverantwortung tragen wird. Um das Motiv der Tat zu klären, wurde das Mobiltelefon des Opfers an eine Anti-Cybercrime-Einheit übergeben. Experten untersuchen derzeit den Online-Verlauf des Geräts, um mögliche Zusammenhänge mit digitalen Einflüssen zu finden.




