Philippinen: 30 Standorte für unterirdische Wasserspeicher gegen Hochwasser identifiziert
EditAnhaltende Regenfälle und schwere Überschwemmungen haben in den Philippinen zu schweren Schäden geführt. NDRRMC gab es bislang mindestens 27 Todesopfer und 17 Verletzte. Die Wetterlage hat auch den Wirtschaftssektor getroffen: Der Wert der landwirtschaftlichen Produktion ist um 1,42 Milliarden Pesos gesunken, wovon mehr als 40.000 Landwirte und Fischer betroffen sind.
Um die Folgen der Überschwemmungen zu bekämpfen, hat Präsident Ferdinand Marcos Jr. die Identifizierung von 30 Standorten für unterirdische Hochwasserschutz-Zisternen bekannt gegeben. Die Bauarbeiten sollen laut dem Präsidenten so schnell wie möglich beginnen, wobei die Projekte eine hohe Priorität genießen sollen. Die Auswahl der Standorte erfolgte unter anderem in Zusammenarbeit mit Experten aus den Niederlanden.
In der Metropolregion Manila wurden Flächen wie der Rajah Sulayman Park, das Rizal Memorial Stadium, das Camp Aguinaldo sowie das Gelände der Universität Santo Tomas als geeignete Orte für die Zisternen bestimmt. Derzeit wird an den detaillierten technischen Planungen gearbeitet. Zudem führt die Regierung Gespräche mit den Verantwortlichen der jeweiligen Gebiete, um die notwendigen Erdarbeiten zu ermöglichen. Die Ankündigung erfolgte am Mittwoch, den 19. August, im Rahmen einer Lagebesprechung, an der Vertreter der Metropolitan Manila Development Authority (MMDA) sowie Mitglieder des Kabinetts teilnahmen.
Neben den unterirdischen Speichern plant die Regierung unter Marcos Jr. weitere Maßnahmen, darunter die Verstärkung von Küstenschutzmauern sowie die Errichtung von Systemen, um das aufgefangene Regenwasser für die Industrie und private Haushalte nutzbar zu machen. Die Besprechung thematisierte die Auswirkungen des Südwestmonsuns (Habagat) und der tropischen Zyklone Kuis, Maymay und Neneng. In Metro Manila führten die Regenfälle zudem zu Überschwemmungen und Unterbrechungen im Schul- und Arbeitsalltag.





