Wetter: Aklan, Antique, Capiz, Iloilo

Südwestmonsun sorgt für anhaltende Regenfälle in Western Visayas

Die Region Western Visayas muss sich aufgrund des anhaltenden Südwestmonsuns, lokal als Habagat bekannt, auf weitere Regenfälle einstellen. Wie die staatliche Wetterbehörde PAGASA (Philippine Atmospheric, Geophysical and Astronomical Services Administration) in ihrer aktuellen Prognose mitteilte, beeinflusst der Monsun weiterhin die Wetterbedingungen in der gesamten Region.

Closeup Philippines volcano top erupt clouds of haze aerial. Green grass mountain with hiking path
Symbolbild: Envato

In der am Dienstagnachmittag, dem 18. August, veröffentlichten Auswirkungenprognose (Impact-Based Forecast No. 4) der regionalen Abteilung Visayas identifizierte die Behörde die Provinzen Antique, Aklan, Capiz, Iloilo, Guimaras und Negros Occidental als Gebiete, die von den durch den Monsun verursachten schweren Regenfällen betroffen sein könnten. Für den Dienstag wurden diese Gebiete mit einem minimalen potenziellen Auswirkungsniveau eingestuft.

Das Risiko für wetterbedingte Beeinträchtigungen wird für den 18. August als hoch eingeschätzt. Laut der Risikobewertung der PAGASA soll die Wahrscheinlichkeit am Mittwoch, den 19. August, sowie am Donnerstag, den 20. August, auf ein mittleres Niveau sinken, bevor sie bis Freitag auf ein geringes Risiko zurückgeht. Die Tage Dienstag und Mittwoch gelten dabei als der Zeitraum mit dem höchsten potenziellen Schadensrisiko.

Während die Provinzen Antique, Aklan, Capiz, Iloilo und Guimaras voraussichtlich bis Donnerstag unter der Kategorie minimaler Auswirkungen bleiben, erstreckt sich die Bewertung für Negros Occidental bis Mittwoch. Die Behörde warnt vor möglichen Störungen im Schul- und Arbeitsalltag sowie in Haushalten und Betrieben. Auch der Straßen- und Luftverkehr könnte durch die Witterung beeinträchtigt werden, was zu längeren Reisezeiten führen kann.

Zudem könnten die Landwirtschaft und die Fischerei Schaden nehmen, insbesondere bei Nutzpflanzen, landwirtschaftlichen Flächen sowie Fischereieinrichtungen und deren Ausrüstung. In Gebieten mit starken Regenfällen besteht zudem die Gefahr von Unterbrechungen der Strom- und Telekommunikationsversorgung. Besonders besorgniserregend ist die Lage in Gemeinden, deren Boden und Wasserwege bereits durch vorangegangene Niederschläge gesättigt sind, da hier das Risiko für Überschwemmungen und erdrutsche steigt. Die PAGASA riet Bewohnern in tiefliegenden oder erdrutschgefährdeten Gebieten zur Wachsamkeit und zum Verfolgen offizieller Warnmeldungen.