Wirtschaft: Landesweit

Senat prüft Abschaffung von Systemverlusten bei Stromrechnungen

Unter Systemverlusten versteht man die Elektrizität, die während der Übertragung und Verteilung verloren geht. Die Ursachen hierfür sind entweder technische Probleme oder illegale Aktivitäten, wie etwa Stromdiebstahl durch illegale Anschlüsse.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – am Rednerpult stehend
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Präsident Ferdinand Marcos Jr. hatte in seiner fünften Lagebericht-Rede (State of the Nation Address) dazu aufgerufen, das Gesetz zur Reform der Stromindustrie (Electric Power Industry Reform Act, EPIRA) entsprechend zu ändern, um diese Kostenpositionen für die Verbraucher zu eliminieren. Dieser Aufruf ist Hintergrund einer aktuellen Untersuchung im philippinischen Senat, in der es um die Abschaffung von Systemverlusten auf Stromrechnungen geht.

Der ERC und DOE. Das Energieministerium prüft derzeit die geltenden Vorschriften der ERC sowie bestehende Gesetze und führt Konsultationen mit den verschiedenen Interessengruppen durch.

Die Diskussion wurde auch durch Aussagen von Manuel Pangilinan, dem Vorsitzenden und CEO von Meralco, befeuert. Er warf die Frage auf, wer die Kosten für die Systemverluste letztlich tragen solle, und wies darauf hin, dass die gesamte Stromindustrie des Landes von dieser Entscheidung betroffen wäre. Das Präsidialamt (Malacañang) versuchte unterdessen, die Bedenken der Akteure in der Energiewirtschaft zu beruhigen. Claire Castro, Unterstaatssekretärin und Pressereferentin des Palastes, erklärte in einer Pressekonferenz, dass die Umsetzung umfangreiche Studien erfordere, da viele Beteiligte betroffen sein könnten. Ziel sei es, die Stromtarife zu senken, ohne dabei die Bürger, Investoren oder Versorgungsunternehmen übermäßig zu belasten.