Sara Duterte fordert vom Senat Übernahme der Catering-Kosten für Impeachment-Prozess
Vizepräsidentin Sara Duterte hat den philippinischen Senat ersucht, die Kosten für Verpflegung und Catering während ihres bevorstehenden Amtsenthebungsverfahrens zu tragen. In einem Schreiben an Senatspräsident Sherwin Gatchalian, das laut einem Eingangsstempel vom 7. Juli 2026 datiert, verlangt die Vizepräsidentin, dass die Kosten für Speisen und Getränke ihres Verteidigungsteams, des Unterstützungspersonals sowie der Zeugen übernommen werden.
Duterte knüpfte diesen Antrag an die Bedingung, dass die Verpflegung ausschließlich durch den OVP bereitgestellt wird. Zudem forderte sie, dass alle Mahlzeiten aus Sicherheitsgründen nur in einem speziell zugewiesenen Aufenthaltsraum für ihr Team und die Zeugen serviert werden dürfen. Sie begründete diese Forderung mit legitimen Sicherheitsbedenken und betonte, dass diese Maßnahmen notwendig seien, um die Sicherheit und das Wohlergehen der Beteiligten zu gewährleisten. Dies diene zudem dazu, eine effektive Teilnahme sowie einen geordneten und ununterbrochenen Ablauf des Verfahrens sicherzustellen.
Die Vizepräsidentin äußerte die Hoffnung, dass der Senat die Notwendigkeit dieser Vorkehrungen erkennt und deren Umsetzung für die gesamte Dauer des Prozesses genehmigt. Bisher hat der Senat nicht öffentlich bekannt gegeben, ob dem Antrag entsprochen wurde oder ihn abgelehnt hat. Die Forderung wirft Fragen bezüglich der Verwendung von Steuergeldern auf, da der Senat bereits über eigene administrative und logistische Abläufe für offizielle Funktionen verfügt.