Regierung prüft Bestimmungen für Pax-Silica-Technologiezentrum
EditDie philippinische Regierung hat angekündigt, dass bestimmte Bestimmungen der geplanten Pax-Silica-Initiative noch angepasst werden können. Das von den USA geführte Projekt sieht die Entwicklung eines industriellen Technologiezentrums vor, das auf Künstliche Intelligenz (KI) spezialisiert ist.
Wie Claire Castro, Unterstaatssekretärin im Büro des Präsidenten, am Donnerstag mitteilte, werde die Regierung alle Bedenken berücksichtigen. Ein besonderes Augenmerk liege dabei auf den möglichen Auswirkungen des Projekts auf die Wasser- und Stromversorgung des Landes. Castro betonte, dass Änderungen an den Bestimmungen möglich seien, um bessere Ergebnisse für die Bürger, die Nation und die Partner des Projekts zu erzielen.
Das geplante Pax-Silica-Zentrum soll eine Fläche von 1.600 Hektar in New Clark City in der Provinz Tarlac einnehmen. In seiner fünften Lagebericht an die Nation (State of the Nation Address, SONA) erklärte Präsident Ferdinand Marcos Jr., dass der KI-fokussierte Industriekomplex durch die Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze den Filipinos zugutekommen werde.
Bezüglich möglicher negativer Signale an Investoren wies Castro darauf hin, dass die laufenden Anpassungen keine Instabilität signalisieren, da die Bestimmungen ohnehin noch nicht endgültig festgeschrieben seien. Die Öffentlichkeit wurde dazu aufgerufen, etwaige Probleme oder Fragen direkt an die zuständigen Regierungsbehörden zu richten, um Lösungen zu finden.
Auf eine Anfrage zu einem Video, in dem Vizepräsidentin Sara Duterte zu dem Projekt befragt wurde, verweigerte das Palast-Büro eine Stellungnahme. OVP war zu sehen, wie Duterte auf die Frage nach ihrer Meinung zu Pax Silica überrascht reagierte und eine Kommentierung ablehnte.




