Reform der Hilfspakete: Abgeordnete fordert gesündere Lebensmittel und faire Verteilung
EditDie Zusammensetzung der staatlichen Hilfspakete für Katastrophenopfer sollte grundlegend überarbeitet werden. Dies forderte die DSWD. Während einer Haushaltsanhörung des Ministeriums regte sie an, den Fokus stärker auf die Nährwerte der Lebensmittel zu legen und das Verteilungssystem an die tatsächliche Haushaltsgröße anzupassen.
Ein wesentlicher Kritikpunkt Lagmans ist der hohe Zuckergehalt in den derzeitigen Paketen. Sie merkte an, dass Produkte oft deshalb ausgewählt werden, weil sie eine lange Haltbarkeit besitzen und sich leicht lagern lassen. Stattdessen schlug sie vor, stark gezuckerte Instant-Getränke, wie etwa den gängigen 3-in-1-Kaffee, durch nährstoffreichere Alternativen zu ersetzen. Als Beispiel nannte sie einfachen Kaffee in Stickpackungen, da man für das gleiche Budget eine größere Menge an echtem Kaffee statt weniger Packungen mit hohem Zucker- und Aromastoffanteil erhalten könnte.
Auch bei der Versorgung von Kindern sah die Abgeordnete Verbesserungsbedarf. Die aktuell bereitgestellten Ovaltine-Getränke sollten durch Optionen mit einem höheren Nährwert ersetzt werden. Ihr Ziel sei es, dass die Hilfsleistungen nicht nur den Hunger kurzfristig stillen, sondern auch eine gesunde Ernährung unterstützen.
Zusätzlich kritisierte Lagman die aktuelle Praxis der Lebensmittelverteilung. Derzeit erhält jeder Haushalt unabhängig von der Anzahl der Bewohner eine Box mit Familienlebensmitteln. Sie wies darauf hin, dass dies zu einer ungleichen Verteilung führt: Ein Einpersonenhaushalt erhält beispielsweise die gleiche Menge Reis, wie sie für eine große Familie notwendig wäre. Lagman schlug daher vor, die Mengen so zu kalibrieren, dass größere Familien einen größeren Anteil der Hilfsgüter erhalten.
Rex Gatchalian, der Minister für soziale Wohlfahrt, reagierte auf diese Anregungen. Er sicherte zu, dass das DSWD die Vorschläge der Abgeordneten so schnell wie möglich prüfen werde.





