Sicherheit: Tarlac

Tötungsdelikt in Tarlac: 17-jähriger stirbt nach Messerstecherei

Ein 17-jähriger Junge aus der Gemeinde La Paz ist nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung in der Provinz Tarlac ums Leben gekommen. Das Opfer, das lediglich als Rjhay identifiziert wurde, erlitt laut Medienberichten insgesamt 17 Messerstiche. Die Verletzungen konzentrierten sich auf den Rücken, den Hals, den Kopf sowie die Flanke.

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Symbolbild: Envato

Der Vorfall ereignete sich in der Nacht des 4. September in einem bewachsenen Gebiet nahe der Grenze zwischen den Barangays Lawy in der Gemeinde Capas und Armenia in Tarlac City. Den Ermittlungen zufolge soll der Streit ausgelöst worden sein, weil die mutmaßlichen Angreifer durch den lauten Auspuff des Motorrads des Opfers verärgert waren. Die Konfrontation eskalierte daraufhin in der besagten Grenzregion.

Ein Begleiter des Opfers, der gemeinsam mit ihm auf einer Entenfarm arbeitete, konnte sich während des Angriffs in einem nahegelegenen Feld verstecken. Er suchte am darauffolgenden Tag Hilfe bei den örtlichen Barangay-Beamten und erstattete Bericht. Nach ersten Untersuchungen der Polizei stehen vier Tatverdächtige im Verdacht, an dem Angriff beteiligt gewesen zu sein. Dabei handelt es sich um einen 18-Jährigen sowie drei Minderjährige im Alter von 14 und zweimal 17 Jahren.

Während der 18-jährige Verdächtige bereits in Polizeigewahrsam sitzt, wurden die drei Jugendlichen an das Department of Social Welfare and Development (DSWD) übergeben. Die Behörde wird nun entsprechende Maßnahmen zur Intervention einleiten. Ein offizieller Bericht der Polizei steht bislang noch aus.