Referendum über Gebietsänderungen in Parañaque am Samstag
Die Wahlkommission der Philippinen (Comelec) hat die registrierten Wähler in fünf Stadtteilen von Parañaque City dazu aufgerufen, am kommenden Samstag an einem Referendum teilzunehmen. Bei der Abstimmung geht es um die mögliche Änderung der territorialen Grenzen der Küstenbezirke der Stadt.
Betroffen sind die Barangays Baclaran, Tambo, Don Galo, La Huerta und San Dionisio. Ziel der Abstimmung ist die Ratifizierung der städtischen Verordnung Nr. 2023-19 aus dem Jahr 2022. Diese sieht vor, die Grenzen der Gebiete, die an die Landgewinnungsflächen in der Manila Bay grenzen, neu festzulegen. Dabei soll die sogenannte „Straight Line Policy“ angewandt werden. Diese Methode nutzt geometrische Vektoren, um klare rechtliche Grenzen für Landtitel, Besteuerung und Zuständigkeiten entlang unregelmäßiger Küstenlinien zu definieren.
Comelec-Vorsitzender George Garcia äußerte sich in einem Interview am Freitag erwartungsvoll, aber auch vorsichtig hinsichtlich der Resonanz. Er rechnete mit unterschiedlichen Meinungen zu dem umstrittenen Vorschlag. Insbesondere Personen, die einen Verlust an Zuständigkeit oder verringertes Territorium befürchten, könnten dem Vorhaben widersprechen. Garcia betonte, dass die Durchführung des Referendums aufgrund der Kontroversen keine einfache Aufgabe sei.
Insgesamt gibt es in den fünf betroffenen Gebieten 79.604 registrierte Wähler. Den größten Anteil stellt San Dionisio mit 34.176 Wahlberechtigten, gefolgt von Tambo (16.983), Baclaran (15.147), La Huerta (7.118) und Don Galo (6.180).
Der Wahlvorgang beginnt für Senioren, Menschen mit Behinderungen und Schwangere bereits zwischen 5:00 und 7:00 Uhr morgens. Die reguläre Stimmabgabe findet von 7:00 bis 15:00 Uhr statt. Die Wähler können mit „Ja“ oder „Nein“ über die vorgeschlagene Änderung der Gebietsgrenzen entscheiden.
Quellen
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