Rechnungshof kritisiert Gesundheitsministerium wegen abgelaufener medizinischer Vorräte
EditIm Jahr 2025 liefen medizinische Vorräte im Wert von 226,16 Millionen Pesos ab, was zu einer ineffizienten Nutzung öffentlicher Gelder führte. Dies ist das Ergebnis einer mangelhaften Verteilung von Medikamenten und medizinischem Material durch das philippinische Gesundheitsministerium (Department of Health, DoH).
Laut einem Bericht der staatlichen Rechnungsprüfungsbehörde (Commission on Audit, CoA) sind operative und administrative Mängel in der Planung, der Verteilung sowie der Überwachung der Lagerhäuser durch das DoH für diese Verschwendung verantwortlich. Die CoA stellte fest, dass diese Praktiken gegen interne Richtlinien des Ministeriums, wie das Handbuch für den Lagerbetrieb, sowie WHO verstießen. Nach WHO-Richtlinien sollten gespendete Medikamente eine Restlaufzeit von mindestens einem Jahr aufweisen.
Der Audit-Bericht betont zudem, dass die verantwortlichen Beamten bei der Annahme von Spenden über die genauen Mengen informiert sein müssen, um Überbestände und daraus resultierende Verschwendung zu vermeiden. Da ähnliche Probleme bereits im Vorjahr festgestellt wurden, sieht die CoA dringenden Handlungsbedarf bei der Verwaltung. Neben dem Wert der abgelaufenen Güter verursache der veraltete Bestand zudem unnötige Kosten für die Lagerhaltung und das benötigte Personal.





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