Politik: Iloilo

Provinzverwaltung von Iloilo fordert Verdreifachung der Entschädigungszulage für Staatsbedienstete

Die anhaltende Inflation und die steigenden Lebenshaltungskosten haben die Provinzverwaltung von Iloilo dazu veranlasst, den Kongress aufzufordern, die monatliche Entschädigungszulage für Staatsbedienstete, die PERA, von derzeit 2.000 PHP auf 6.000 PHP anzuheben. In der Resolution Nr. 2026-428 begründet der Sangguniang Panlalawigan (Provinzrat) diesen Schritt.

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Symbolbild: Envato

Die Resolution wurde von dem Ratsmitglied Jo Jan Paul „JP“ J. Peñol initiiert und von mehreren Mitgliedern des Provinzrates unterstützt. Sie wurde am 29. Juli von der Vereinigung der Angestellten der Provinzverwaltung von Iloilo geteilt, welche die Maßnahme als bedeutenden Schritt zur Unterstützung der Staatsbediensteten bezeichnete. Laut der Resolution ist die Zulage seit 2009 unverändert geblieben, wodurch ihre Kaufkraft durch die kumulierte Inflation massiv geschwächt wurde.

Obwohl durch die Executive Order Nr. 64 (Serie 2024) periodische Gehaltsanpassungen für zivile Staatsbedienstete vorgenommen wurden, weist der Provinzrat darauf hin, dass diese Anpassungen der obligatorischen Besteuerung und Abzügen für Versicherungsprämien unterliegen. Eine Erhöhung der PERA hingegen würde den Beschäftigten direkte finanzielle Unterstützung bei den Kosten für Lebensmittel, Transport, Versorgungsleistungen und die Gesundheitsversorgung bieten.

Der Provinzrat appellierte zudem an das Budgetministerium (Department of Budget and Management), die finanzielle Kapazität der lokalen Regierungen zu berücksichtigen. Um einkommensschwächere Kommunen zu entlasten, wird eine Unterstützung durch zusätzliche Mittel oder Anpassungen bei der nationalen Steuerzuteilung (National Tax Allocation) gefordert, damit die Ausgabenlimits für Personalkosten nicht verletzt werden. Der Vorschlag orientiert sich an dem im Kongress vorliegenden Gesetzentwurf House Bill Nr. 4790, wobei andere Entwürfe sogar Erhöhungen auf 7.000 PHP oder 9.000 PHP vorsehen.