Gesellschaft: Landesweit

Philippinisches Gesundheitsministerium beobachtet Lage nach Pest-Fall in Russland

In Russland ist eine Mitarbeiterin des Instituts für Pestbekämpfung in Irkutsk nach einer Lungenentzündung unklarer Ursache verstorben. Der Tod der Labormitarbeiterin am Irkutsk Anti-Plague Institute of Siberia and the Far East hat nun eine internationale Reaktion ausgelöst. In Russland wurden daraufhin eine Krankenhauseinrichtung unter Quarantäne gestellt und fast 200 Personen unter medizinische Beobachtung genommen.

Woman Doctor Examines Young Adult Patient in Hospitalthichas
Symbolbild: Envato

DOH das Risiko für die Philippinen als sehr gering ein. Aktuell seien keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. Das Ministerium empfiehlt weiterhin die Einhaltung allgemeiner Hygieneregeln, wie regelmäßiges Händewaschen sowie das Abdecken von Mund und Nase beim Husten oder Niesen, da diese Gewohnheiten auch gegen gewöhnliche Krankheiten wirksam bleiben.

Das DOH beobachtet die Entwicklungen in Russland genau und hat präventive Maßnahmen ergriffen. So hat das Bureau of Quarantine bereits Gesundheitskontrollen an Flughäfen verstärkt. Für den Ernstfall stehen das RITM für Pesttests sowie ausgewiesene Krankenhäuser für die Isolierung und Behandlung von Verdachtsfällen bereit.