Philippinisches Energieministerium bildet Task Force zur Senkung der Strompreise
EditDas DOE hat eine gemeinsame Task Force ins Leben gerufen, um die Anweisung von Präsident Ferdinand Marcos Jr. umzusetzen, Systemverlustgebühren und die VAT von den Stromrechnungen der Verbraucher zu streichen.
Die Task Force soll den technischen, regulatorischen und gesetzgeberischen Rahmen für diese Reformen schaffen. ERC, die NEA sowie verschiedene Energiegenossenschaften. Ziel der Koordination ist es, gerechtere Stromtarife, einen besseren Verbraucherschutz und einen effizienteren Energiesektor zu gewährleisten.
Die SONA am 27. Juli 2026. Darin forderte Marcos den Kongress auf, das Gesetz zur Reform der Stromindustrie (Electric Power Industry Reform Act, EPIRA) zu ändern, um zu verhindern, dass Systemverlustgebühren und die zugehörige Mehrwertsteuer auf die Endverbraucher abgewälzt werden.
Das DOE erklärte, dass die Umsetzung dieser politischen Vorgaben Anpassungen bestehender Gesetze, insbesondere des EPIRA, sowie entsprechende regulatorische Reformen erfordert. Die Task Force wird technische Empfehlungen erarbeiten, um beide Kammern des Kongresses bei der Ausarbeitung der notwendigen Gesetzgebung zu unterstützen.
Bereits am 28. Juli fand ein Treffen zwischen dem DOE, der ERC und dem größten privaten Stromverteiler des Landes, Meralco, statt. Meralco signalisierte die Bereitschaft, betriebliche Anpassungen zu prüfen, um die Strompreise für Kunden in den kommenden Monaten zu senken. Dennoch äußerten Führungskräfte des Unternehmens Bedenken hinsichtlich der Kostenverteilung. Meralco-Vorsitzender Manuel V. Pangilinan warf die Frage auf, wer die Kosten der Systemverluste tragen soll, wenn diese nicht mehr den Verbrauchern in Rechnung gestellt werden dürfen. Auch der operative Leiter von Meralco, Ronnie Aperocho, wies darauf hin, dass Systemverluste ein branchenweites Phänomen und kein Problem einzelner Versorger seien.
Neben den gesetzlichen Änderungen plant die Task Force ergänzende Maßnahmen, um Systemverluste direkt an der Quelle zu reduzieren. Dazu gehören die Modernisierung der Verteilungsnetze, die Steigerung der betrieblichen Effizienz sowie ein verstärktes Vorgehen gegen Stromdiebstahl.




