Philippinische Staatsverschuldung überschreitet 19 Billionen Pesos
EditIm Juni überschritt die Staatsverschuldung der Philippinen die Marke von 19 Billionen Pesos und erreichte damit die Prognose der Regierung unter Präsident Marcos für das Jahresende 2026 bereits sechs Monate früher.
Die nationale Verschuldung stieg im Vergleich zum Vormonat um 2,8 Prozent auf einen Rekordwert von 19,07 Billionen Pesos, was einem Zuwachs von 10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Seit Beginn des Jahres ist die Verschuldung um fast 1,4 Billionen Pesos bzw. 7,7 Prozent angewachsen.
Laut dem Schatzamt (Bureau of the Treasury) ist der Anstieg auf die fortlaufende Umsetzung der Finanzagenda und des Finanzierungsprogramms der Regierung zurückzuführen, während man gleichzeitig an einem widerstandsfähigen Schuldenportfolio festhält. Die Kreditaufnahme dient primär der Finanzierung des Haushaltsdefizits.
Der Großteil der Schulden, etwa zwei Drittel der Gesamtsumme, entfällt auf den Inlandsmarkt. Im Vergleich zum Mai stiegen die inländischen Schulden um 2,7 Prozent auf 12,84 Billionen Pesos. Durch den lokalen Markt konnte der Staat im Juni ein Nettoergebnis von 342,93 Milliarden Pesos erzielen, während ein stärkerer Peso dazu führte, dass der Wert der auf Dollar lautenden inländischen Anleihen um etwa 600 Millionen Pesos sank.




