Philippinen positionieren sich als Zentrum für digitale Infrastruktur
EditDas philippinische BOI hat auf dem Data Center and Power Southeast Asia Summit 2026 in Bangkok die Ambitionen des Landes unterstrichen, sich als wichtiger Standort für Investitionen in digitale Infrastruktur zu etablieren. Die Delegation nahm am 8. und 9. Juli an dem regionalen Gipfel teil, um die Potenziale der Philippinen im Bereich der Rechenzentren und der Energieversorgung zu präsentieren.
Im Zentrum der Diskussionen standen die steigende Nachfrage nach digitaler Infrastruktur, die durch künstliche Intelligenz (KI), Cloud-Computing und die allgemeine digitale Transformation in Südostasien vorangetrieben wird. Branchenexperten betonten dabei, dass die Wettbewerbsfähigkeit eines Standortes maßgeblich von der Verfügbarkeit von Strom, der Zuverlässigkeit des Stromnetzes, dem Zugang zu erneuerbaren Energien sowie effizienten Genehmigungsverfahren und Fachkräften abhängt.
Die Leitung der BOI-Delegation übernahm Annie Raganit, Direktorin für den Bereich Infrastruktur- und Dienstleistungsindustrien. Das Gremium nutzt die gewonnenen Erkenntnisse, um die Investitionsbedingungen auf den Philippinen zu verbessern und Herausforderungen in der Energie- und Infrastrukturplanung anzugehen. Ziel ist es, das Land als Hub für Hyperscale-Rechenzentren und technologiegetriebene Investitionen in der Region zu festigen.
Parallel zum Gipfel führte das BOI mit Unterstützung des Philippine Trade and Investment Center (PTIC) in Bangkok gezielte Gespräche mit Unternehmen wie True Internet Data Center (True IDC) und der B.Grimm Power Public Company Ltd. Dabei wurden Möglichkeiten für Partnerschaften bei der Entwicklung von Rechenzentren sowie die Expansionspläne der Firmen erörtert. Die Regierung sicherte den potenziellen Investoren Unterstützung durch behördenübergreifende Koordination und Erleichterungen bei der Investitionsabwicklung zu.



