Politik: Landesweit

Philippinen planen 7,2 Billionen Pesos für den Haushalt 2027

Der philippinische Staat plant, im Jahr 2027 einen Haushalt in Höhe von 7,2 Billionen Pesos zu haben. Dies entspricht etwa 21,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Landes und liegt um 6 Prozent höher als der aktuelle Haushalt, der sich auf 6,793 Billionen Pesos beläuft.

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Symbolbild: Envato

Das Budgetministerium (Department of Budget and Management, DBM) will den Entwurf für den nationalen Haushalt 2027 noch vor dem 14. August dem Kongress vorlegen. Damit soll die verfassungsrechtliche Frist eingehalten werden, die eine Einreichung innerhalb von 30 Tagen nach Beginn der regulären Legislativperiode vorsieht. Budgetsekretär Kim Robert de Leon teilte diese Zielsetzung am Freitag mit.

Der Fokus der geplanten Ausgaben liegt auf Programmen und Projekten, die bessere Chancen schaffen und die Bedürfnisse der Bevölkerung adressieren sollen. Zu den Prioritätssektoren gehören die Entwicklung des Humankapitals, Ernährungssicherheit, Infrastruktur, die digitale Transformation sowie die Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel und Naturkatastrophen. Das Budget wird auf Basis des Nationalen Ausgabenplans (National Expenditure Plan, NEP) erstellt, der als Grundlage für den Gesetzentwurf des Kongresses dient.

Trotz der geplanten Erhöhung weist das DBM auf einen engen fiskalischen Spielraum hin. Die Regierung sieht sich mit finanziellem Druck durch automatisch zugewiesene Mittel konfrontiert, darunter Zinszahlungen und die Anteile der lokalen Regierungseinheiten am nationalen Steueraufkommen. Zudem belasten neue Gesetze und laufende obligatorische Ausgaben die verfügbaren Mittel.