PhilHealth bereitet Kostenerstattung für hitzebedingte Erkrankungen vor
EditAngesichts der durch das El-Niño-Phänomen erwarteten anhaltenden Trockenheit hat die staatliche Krankenversicherung PhilHealth angekündigt, die medizinische Versorgung für hitzebedingte und andere damit verbundene Krankheiten sicherzustellen.
Zu den Krankheitsbildern, auf die PhilHealth vorbereitet ist, gehören Hitzschlag, Dehydrierung, Asthma, Bluthochdruck sowie Dengue-Fieber und Infektionen durch verunreinigtes Wasser.
Die Versicherung bietet ihren Mitgliedern sowohl Leistungen für ambulante als auch für stationäre Behandlungen an. Über den sogenannten Outpatient Emergency Care Benefit (OECB) werden Notfalldienste abgedeckt, die keinen Krankenhausaufenthalt erfordern.
Dies umfasst ärztliche Konsultationen, diagnostische Tests, bildgebende Verfahren, Notfallbehandlungen und lebensnotwendige Medikamente. Für schwere Fälle, die eine stationäre Aufnahme in akkreditierten Krankenhäusern notwendig machen, gelten feste Fallpauschalen. So werden beispielsweise 19.500 Pesos für Typhus, 18.135 Pesos für Hitzeerschöpfung und 12.675 Pesos für Hitzschlag oder Krämpfe übernommen. Auch für akute Gastroenteritis (11.700 Pesos), Bindehautentzündung (16.575 Pesos) sowie Windpocken und mittelschwere Dehydrierung (7.800 Pesos) sind Pauschalen vorgesehen.
Die Wetterbehörde Pagasa prognostiziert, dass die Auswirkungen des starken El Niño ab Ende Oktober oder Anfang November zunehmen und voraussichtlich bis etwa März 2027 anhalten könnten. Präsident Ferdinand Marcos Jr. hatte zuvor betont, dass sich die Regierung auf die heißeren und trockeneren Bedingungen vorbereitet.




Keine Werbeblöcke mehr mit Supporter-Abo!