Palast verteidigt Pax-Silica-Projekt trotz Bedenken
EditDie philippinische Regierung zeigt sich zuversichtlich, dass die Diskussionen um das geplante Pax-Silica-Projekt das Vertrauen internationaler Investoren nicht beeinträchtigen werden. Wie das Präsidialamt (Malacañang) am Donnerstag mitteilte, prüft die Regierung die von verschiedenen Interessengruppen geäußerten Bedenken sorgfältig.
Die Regierungssprecherin Claire Castro erklärte in einem Pressebriefing, dass man offen dafür sei, bestimmte Bestimmungen des Projekts anzupassen. Ziel sei es, den Nutzen für die philippinische Bevölkerung sowie für die Projektpartner zu maximieren. Castro wies darauf hin, dass die Regierung mögliche Probleme bei der Wasser- und Stromversorgung ernst nehme und diese Faktoren in die Planungen einfließe. Änderungen an den Projektbedingungen seien möglich, sofern sie zu besseren Ergebnissen für das Land und die Partner führen würden.
Die Bases Conversion and Development Authority (BCDA) hat bereits erste Konsultationen mit lokalen Regierungsbehörden und Kommunen bezüglich der Entwicklungspläne für New Clark City durchgeführt, zu denen auch Pax Silica gehört. Derzeit führt die BCDA Bodenuntersuchungen in dem Gebiet durch. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass die Planung und die Entscheidungsfindung auf präzisen vor Ort gewonnenen Daten basieren und verantwortungsbewusst ablaufen.
Das Pax-Silica-Projekt ist als hochmoderner Innovations- und Fertigungsknotenpunkt im Rahmen des Luzon Economic Corridor konzipiert. Es soll die Philippinen als wichtigen Akteur in den globalen Lieferketten für Halbleiter, künstliche Intelligenz und kritische Mineralien etablieren. Laut Angaben der BCDA könnte das Vorhaben bei vollständiger Entwicklung Investitionen in Höhe von 40 bis 70 Milliarden US-Dollar anziehen. Zudem wird die Schaffung von bis zu 190.000 hochqualifizierten Arbeitsplätzen für Ingenieure, Forscher und Fachkräfte aus der Informatik erwartet.




