Sicherheit: Negros Occidental

NPA weist Beteiligung an tödlicher Erschießung in Calatrava zurück

Die New People’s Army (NPA) hat jegliche Verbindung zu der tödlichen Erschießung eines Mannes in der Gemeinde Calatrava in der Provinz Negros Occidental bestritten. Der Vorfall ereignete sich am 23. August in Sitio Panggiasgiasan, Barangay Lalong.

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Symbolbild: Envato

Laut einer Stellungnahme von Ka Cecil Estrella, dem Sprecher des Roselyn Jean Pelle Command der NPA, war der Tod des 50-jährigen Jundel „Jundy“ Barayarcal nicht mit dem Aufstand in Verbindung zu bringen. Estrella erklärte am 30. August, dass gegen Barayarcal keine Beschwerden vor ihrem revolutionären Gericht vorlagen. Er betonte zudem, dass die NPA die öffentliche Verantwortung übernimmt, sobald sie Hinrichtungen gegen Personen durchführt, die nachweislich schwere Vergehen gegen die Bewegung begangen haben.

Die Rebellen kritisierten die Polizeistation von Calatrava dafür, das Verbrechen vorzeitig der kommunistischen Aufständischen zugeschrieben zu haben. Estrella bezeichnete diese Behauptungen als haltlos und mutmaßte, sie dienten dazu, mangelnde Fortschritte bei den polizeilichen Ermittlungen zu vertuschen. Die Polizei hatte zuvor berichtet, dass Barayarcal nur wenige Meter von seinem Wohnhaus entfernt von drei unbekannten Tätern erschossen wurde.

Die NPA hat eine eigene Untersuchung zum Tod des Mannes eingeleitet. Estrella rief die Anwohner sowie die Familie des Opfers dazu auf, sich mit nahegelegenen Guerilla-Einheiten abzustimmen und Informationen zu teilen, die zur Klärung des Falls beitragen könnten.