Gesellschaft: Mountain Province

NCIP fordert verstärkten Schutz der Rechte indigener Völker in Mountain Province

Die NCIP in der Mountain Province hat die Notwendigkeit betont, die Rechte, die Kultur und die angestammten Gebiete der indigenen Bevölkerung verstärkt zu schützen. Dies unterstrich die stellvertretende Provinzialbeauftragte der NCIP, Ana Marie K. Magwa, während des „First Monday Program“ am 5. Oktober 2026 auf dem Provincial Plaza in Bontoc.

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Symbolbild: Envato

Anlass der Stellungnahme ist der Monat der indigenen Völker sowie das 29. Jubiläum des IPRA von 1997 (Republic Act No. 8371). Unter dem diesjährigen Motto „Empowering Indigenous Peoples: Strengthening Rights, Culture, and Ancestral Domains“ erklärte Magwa, dass es bei der Feier nicht nur um das Gedenken an die Vergangenheit gehe. Vielmehr müsse die indigene Identität geschützt, die Gemeinschaften gestärkt und das kulturelle Erbe für kommende Generationen gesichert werden.

Magwa verwies auf die vier Grundpfeiler des IPRA: die angestammten Gebiete und Ländereien, die Selbstverwaltung und Selbstbestimmung, die soziale Gerechtigkeit sowie die Menschenrechte und die kulturelle Integrität. Diese Rechte dürften nicht bloß Gesetzestexte bleiben, sondern müssten von den Gemeinschaften verstanden, respektiert und aktiv ausgeübt werden. Besonders in der Mountain Province seien die Gebiete, einschließlich der Ili, Ato oder Dap-ay, landwirtschaftlicher Flächen, Wälder, Flüsse und heiliger Orte, untrennbar mit der Identität und dem Erbe der Menschen verbunden.

Der Schutz dieser Gebiete bedeute gleichzeitig den Schutz der Kultur, der Umwelt, der Lebensgrundlagen und der gesamten Lebensweise. Magwa rief daher zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen Regierungsbehörden, lokalen Verwaltungseinheiten, traditionellen Führern, Schulen und Gemeinschaften auf. Sie betonte zudem, dass Fortschritt und indigene Kultur kein Widerspruch sein müssten; moderne Entwicklungen wie Technologie, Tourismus oder Infrastruktur könnten unter Wahrung der Rechte und der kulturellen Integrität integriert werden.

Zur Bewahrung der Traditionen hob sie die Rollen der Ältesten als Bewahrer des Wissens sowie der Jugend als Bindeglied zwischen den Generationen hervor. Junge Menschen sollten ihre Sprachen lernen und stolz auf ihre Identität sein. Abschließend forderte sie die Beteiligten auf, den Weg von der bloßen Anerkennung über den Respekt und die Teilhabe hin zur echten Selbstermächtigung (Empowerment) zu gehen.