Wirtschaft: Landesweit

MinDA unterstützt Reform des EPIRA-Gesetzes zur Senkung der Stromkosten

Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. forderte in seiner fünften SONA den Kongress auf, die Weitergabe von Systemverlusten an die Stromverbraucher zu unterbinden. Marcos kritisierte, dass diese Kosten derzeit auf die Rechnungen der Bürger umgelegt und zusätzlich mit der VAT belastet werden, obwohl die Verbraucher nicht für die Entstehung dieser Verluste verantwortlich seien.

Lush tropical island paradise in siargao, philippines, showing stilt houses and palm trees
Symbolbild: Envato

Die Mindanao Development Authority (MinDA) hat die Forderungen nach einer sofortigen Änderung des Electric Power Industry Reform Act (EPIRA) von 2001 begrüßt. Leo Tereso Magno, Sekretär der MinDA, bezeichnete die geplanten Reformen als großen Vorteil für die Bevölkerung von Mindanao, da erschwingliche und zuverlässige Energie eine Grundvoraussetzung für das Wirtschaftswachstum der Region sei.

Neben der Reform des EPIRA-Gesetzes wurde der sogenannte „Sariling Kuryente“-Act vorangetrieben. Dieser soll die Installation von Solarmodulen und Batteriespeichersystemen in Privathaushalten vereinfachen, um Familien eine kostengünstigere energetische Selbstversorgung zu ermöglichen. Magno betonte, dass die Reformen den Energiesektor gerechter gestalten und sowohl Haushalte als auch Unternehmen vor unnötigen Kosten schützen würden.

Da Mindanao eine zentrale Rolle für die Ernährungssicherheit, den Handel und die Investitionen des Landes spielt, sieht die MinDA in der konsequenten Umsetzung dieser nationalen Prioritäten eine Chance, das wirtschaftliche Potenzial der Region voll auszuschöpfen. Die Behörde erklärte ihre Bereitschaft, eng mit Regierungsstellen, lokalen Verwaltungen und dem Privatsektor zusammenzuarbeiten, um diese Ziele in konkrete Programme umzusetzen.