Politik: Landesweit

MinDA unterstützt Entwicklungsagenda von Präsident Marcos nach fünfter Sona

Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. hat in seiner fünften SONA seine Entwicklungsziele dargelegt. Diese decken sich laut der Mindanao Development Authority (MinDA) mit den langfristigen Wachstumsplänen für Mindanao in den Bereichen Energie, Infrastruktur, Landwirtschaft und regionale Entwicklung.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – am Rednerpult stehend
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Ein wichtiger Punkt ist die geplante Reform im Energiesektor. Die Anweisung des Präsidenten, das Electric Power Industry Reform Act (Epira) zu ändern, wurde von MinDA-Chef Leo Tereso A. Magno begrüßt. Insbesondere die vorgeschlagene Streichung der Systemverlustgebühren für Stromverbraucher wird als wichtiger Schritt gesehen, um Haushalte und Unternehmen in Mindanao zu entlasten, wo eine erschwingliche und zuverlässige Stromversorgung für wirtschaftliches Wachstum und Investitionen unerlässlich ist.

Neben der Energiepolitik hob die MinDA weitere Schwerpunkte hervor, darunter die Modernisierung der Infrastruktur und die Förderung von Technologien zur Energiegewinnung aus Abfall sowie die Entwicklung von Wasserstoff- und Kernenergie. Auch die Stärkung der Landwirtschaft zur Sicherung der Nahrungsmittelversorgung und die Verbesserung der Katastrophenvorsorge könnten die Wettbewerbsfähigkeit der Insel Mindanao steigern.

Die Betonung des Präsidenten auf Rechenschaftspflicht und Rechtsstaatlichkeit wurde von Magno gelobt. Marcos habe klargestellt, dass er das Präsidentamt für alle Filipinos ausübe und nicht für Familienmitglieder oder Freunde. Vor dem Hintergrund von Plünderungsklagen gegen seinen Cousin, den ehemaligen Sprecher Martin Romualdez, sei dies ein wichtiges Signal für Unparteilichkeit und Gerechtigkeit.

Die BARMM. Die Durchführung der ersten regulären Parlamentswahlen in der Region wird als Meilenstein für den Frieden und die Stärkung demokratischer Institutionen betrachtet. Durch Investitionen in die regionale Vernetzung und Infrastruktur könne Mindanao sein wirtschaftliches Potenzial in den Bereichen Handel, Tourismus und Energie weiter ausschöpfen.