Gesellschaft: Metro Manila

Marcos plant Stärkung des Pflegepersonals und Ausbau der Gesundheitsversorgung

Die philippinische Regierung arbeitet daran, das Verhältnis zwischen Pflegepersonal und Patienten zu verbessern und vakante Stellen im Gesundheitswesen zu besetzen. Wie Präsident Ferdinand Marcos Jr. am Montag während der nationalen Konvention der Philippine Nurses Association in Pasay City erklärte, soll dies die Arbeitskraft im Gesundheitssektor des Landes nachhaltig stärken.

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Symbolbild: Envato

Durch die Optimierung der Personalschlüssel und die Schaffung neuer Entwicklungsmöglichkeiten für philippinische Pflegekräfte sollen medizinische Einrichtungen in die Lage versetzt werden, die Patientenversorgung effizienter zu gestalten. Die Regierung koordiniert hierzu Maßnahmen mit dem Gesundheitsministerium (Department of Health, DOH), um die Arbeitsbedingungen für medizinisches Personal an vorderster Front zu verbessern.

Um den Zustrom qualifizierter Fachkräfte zu fördern, arbeitet die Administration zudem mit der Kommission für Hochschulbildung (Commission on Higher Education, CHED) und der Behörde für technische Ausbildung und Kompetenzentwicklung (Technical Education and Skills Development Authority, TESDA) zusammen. Ziel ist es, die Ausbildung durch alternative Wege auszuweiten. Ein Teil dieser Strategie umfasst die Aufhebung des Moratoriums für neue Bachelorstudiengänge in der Krankenpflege im Jahr 2022. In der Folge stieg die Zahl der Hochschulen, die Pflegekurse anbieten, von 354 im Juli 2022 auf etwa 425 im Juni 2026 an.

Finanzielle Unterstützung und gezielte Programme bilden weitere Säulen der Reform. So wurde die Finanzierung der Notfallzulage für das Gesundheitswesen (Health Emergency Allowance) von 6,8 Milliarden Pesos im Jahr 2022 auf über 110 Milliarden Pesos im Jahr 2026 angehoben. Zudem unterstützt das Clinical Care Associates Program Absolventinnen und Absolventen der Krankenpflege, die die staatliche Prüfung noch nicht bestanden haben, durch Arbeitsplätze und Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung. Ein erweitertes einjähriges Masterprogramm soll zudem mehr klinische Ausbilder und Pädagogen ausbilden.

Marcos betonte abschließend, dass die Stärkung des Gesundheitssystems eine kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Regierungsbehörden, dem Privatsektor, akademischen Institutionen und professionellen Organisationen erfordere. Er würdigte zudem die internationale Anerkennung der Kompetenz und Professionalität philippinischer Pflegekräfte, sowohl im Inland als auch im Ausland.