Politik

Marcos lässt Korruptionsfragen in der kommenden SONA offen

Präsident Ferdinand Marcos Jr. hat sich auf die Frage zurückgezogen, ob er in seiner fünften Ansprache an die Nation (State of the Nation Address, SONA) am kommenden Montag, den 27. Juli, die zuvor aufgedeckten Korruptionsfälle thematisieren wird. In einem Interview in Pampanga am Freitag antwortete er lediglich mit dem Hinweis, man solle auf das nächste Kapitel warten.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – am Rednerpult stehend
Quelle: Google

Der Präsident gab an, dass die Ausarbeitung seiner Rede weit fortgeschritten sei. Der Text sei zu mehr als 90 Prozent fertiggestellt, er werde jedoch bis kurz vor der Ansprache Anpassungen vornehmen, um die Rede zu perfektionieren. Dabei wolle er sicherstellen, dass die Länge angemessen sei und alle relevanten Themen abgedeckt werden.

Marcos betonte, dass er die SONA als einen Bericht an die Öffentlichkeit verstehe, um über die Entwicklungen seit der letzten Ansprache zu informieren. Er beabsichtige aufzuzeigen, wie die Regierung die schwierigen Zeiten und externen Herausforderungen bewältigt habe. Trotz notwendiger Anpassungen habe die bisherige Reaktion der Regierung laut dem Präsidenten effektiv gewirkt und den Bürgern geholfen, die Krisen zu überstehen.

Bereits am Donnerstag deutete die stellvertretende Pressesprecherin des Palastes, Claire Castro, an, dass der Präsident in seiner fünften SONA möglicherweise bedeutende Ankündigungen machen könnte.

Quellen

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