Marcos ermöglicht Delegation von Reiseanträgen für Lokalpolitiker
EditPräsident Ferdinand Marcos Jr. DILG die Befugnis erteilt, die Genehmigung von Auslandsreisen lokaler Regierungsvertreter an ernannte Vertreter weiterzugeben. Damit kann der DILG-Minister Jonvic Remulla die Entscheidung über solche Reiseanträge nun delegieren.
Die Umsetzung erfolgt durch die AO 47, welche die bestehende Verordnung AO 267 aus dem Jahr 1992 ändert. Unterzeichnet wurde die Anordnung am 30. Juli 2026 durch Exekutivsekretär Ralph Recto im Auftrag des Präsidenten. Ziel der Neuregelung ist es, die Bearbeitung von Reiseanträgen lokaler Beamter zu beschleunigen. Laut der Anordnung erfordern das hohe Aufkommen an Anträgen sowie die steigenden Anforderungen an die regionale Koordination optimierte Prozesse. Dies soll die bürokratische Effizienz steigern und die Reaktionsfähigkeit der Regierung verbessern, während die staatliche Aufsicht über die Kommunalverwaltungen gewahrt bleibt.
Die rechtliche Basis für die Genehmigungspflichten bildet der Local Government Code (Republic Act 7160). Demnach müssen lokale Regierungsvertreter eine Genehmigung des Präsidenten einholen, wenn Auslandsreisen länger als drei Monate dauern, während Notfällen oder Krisen stattfinden oder öffentliche Gelder für die Reise genutzt werden. Während die ursprüngliche Verordnung von 1992 die Genehmigungskompetenz direkt dem DILG-Minister übertrug, ermöglicht die aktuelle Änderung die Weitergabe dieser Aufgabe an Untergeordnete, um die Abläufe zu erleichtern.





