Marcos erinnert an Vater bei 50-jährigem Jubiläum des ASEAN-Vertrags
Anlässlich des 50. Jahrestages des ASEAN-Vertrags über Freundschaft und Zusammenarbeit (Treaty of Amity and Cooperation) erinnerte sich der philippinische Präsident Ferdinand Marcos Jr. an die historische Bedeutung des Abkommens und die Rolle seines Vaters. Bei einem festlichen Abendessen im Malacañang-Palast bezeichnete der Präsident die Feierlichkeiten als einen zutiefst persönlichen Moment.
Marcos verwies darauf, dass sein Vater, der damalige zehnte Präsident der Philippinen Ferdinand Edralin Marcos, einer der Staatsführer war, die das wegweisende Abkommen im Jahr 1976 in Bali unterzeichneten. Der aktuelle Präsident gab an, zu diesem Zeitpunkt noch ein Kind gewesen zu sein und die langfristige Bedeutung dieses Dokuments für die Philippinen und die Weltgemeinschaft damals nicht absehen zu können.
Der Präsident beschrieb die diplomatischen Zusammenkünfte als Orte, an denen Partnerschaften geschmiedet und Gemeinschaften gestärkt werden. Er betonte, dass auf solchen diplomatischen Ebenen Vereinbarungen getroffen werden, die Volkswirtschaften formen, internationale Beziehungen festigen und den Frieden sichern. In seiner Rolle als Vorsitzender der ASEAN empfindet er es zudem als Ehre, die erste hochrangige Konferenz der Vertragsparteien (High-Level Conference of the High Contracting Parties) auszurichten.
Das Abkommen von 1976 dient als Leitfaden für die ASEAN, um Stabilität in der Region zu gewährleisten. In der Vergangenheit wurde der Vertrag durch ein Protokoll, das in Manila unterzeichnet wurde, auch für Staaten außerhalb Südostasiens geöffnet, darunter Schweden, Polen, Rumänien und Litauen. Außenministerin Ma. Theresa Lazaro erklärte, dass die aktuelle hochrangige Konferenz Themen wie Konfliktprävention, maritime Sicherheit sowie neue regionale Bedrohungen und Herausforderungen behandeln wird.
Quellen
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