Maharlika Investment Fund: Großteil des Kapitals liegt noch auf Bankkonten
EditMIC den Großteil ihres Kapitals noch in risikoarme Bankanlagen statt in strategische Projekte. Laut ungeprüften Finanzberichten für das Geschäftsjahr 2025 flossen lediglich 5,9 Milliarden Pesos der ursprünglichen 75 Milliarden Pesos an Startkapital in gezielte Investitionen. Dies entspricht weniger als 8 Prozent des verfügbaren Kapitals, das von der Landbank of the Philippines und der Development Bank of the Philippines (DBP) bereitgestellt wurde.
Die bisherigen Investitionen konzentrieren sich auf die Bereiche Energie, Logistik, Bergbau und Landwirtschaft. Dazu gehören Beteiligungen an Asian Terminals Inc., Synergy Grid sowie ein Brückendarlehen für die Makilala Mining Company, aus dem sich der Fonds inzwischen wieder zurückgezogen hat. Die Gewinne des Fonds stammen derzeit primär aus Zinserträgen, die hauptsächlich aus Platzierungen bei der Landbank, der DBP und der Bangko Sentral ng den Philippinen resultieren.
Der Staatsfonds generierte im Jahr 2025 einen Nettogewinn von 2,36 Milliarden Pesos. Dieser Wert liegt jedoch rund 12 Prozent unter dem Vorjahr, was auf einen starken Anstieg der Betriebskosten zurückzuführen ist. Die Ausgaben für den Betrieb stiegen auf 479 Millionen Pesos, wobei allein 213 Millionen Pesos für professionelle Dienstleistungen wie Berater und Due-Diligence-Prüfungen aufgewendet wurden. Trotz dieses Anstiegs gab die MIC an, dass die Kosten deutlich unter der gesetzlich zulässigen Grenze von 2 Prozent des verwalteten Vermögens liegen.
Trotz der vorsichtigen Anlagestrategie konnte die MIC eine neue Form der Anerkennung gewinnen: Sie gehört zu den 100 größten Steuerzahlern der Stadt Taguig für das Steuerjahr 2025. Auch der Beginn des Jahres 2026 zeigte sich positiv, wobei der Fonds im ersten Quartal einen Gewinn von 628,8 Millionen Pesos erwirtschaftete. Die genaue Platzierung oder die exakte Höhe der gezahlten Steuern wurden von der Stadtverwaltung nicht bekannt gegeben.




