Politik

Legislative Agenda der Marcos-Regierung: Nur zwei von 53 Prioritätsgesetzen verabschiedet

Fast ein Jahr nach Beginn des 20. Kongresses verzeichnet die Gesetzgebungsagenda der Regierung unter Präsident Ferdinand Marcos Jr. nur geringe Fortschritte. Von den 53 Gesetzesentwürfen, die vom Legislative-Executive Development Advisory Council (LEDAC) als Priorität eingestuft wurden, konnten bislang lediglich zwei in geltendes Recht überführt werden.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – am Rednerpult stehend
Quelle: Google

Zu den bereits verabschiedeten Maßnahmen gehört die RA Nr. 12317, die im März unterzeichnet wurde. Dieses Gesetz verschiebt die ersten Parlamentswahlen in Bangsamoro auf den 14. September 2026. Zudem unterzeichnete der Präsident die RA Nr. 12316. Diese verleiht ihm Notstandsbefugnisse, um die Verbrauchssteuern auf Erdölprodukte bei steigenden Kraftstoffpreisen, bedingt durch den Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran, auszusetzen oder zu senken.

Ein Großteil der geplanten Maßnahmen steckt jedoch noch in den Ausschüssen des Senats und des Repräsentantenhauses fest. Recherchen von GMA News Research zufolge steht ein Entwurf zur Änderung des Gesetzes über den universellen Zugang zu qualitativ hochwertiger Hochschulbildung kurz vor der Verabschiedung, nachdem er den bilateralen Konferenzausschuss passiert hat. Vier weitere LEDAC-Gesetzentwürfe befinden sich derzeit ebenfalls im bilateralen Konferenzausschuss, während 20 Entwürfe noch in den jeweiligen Ausschüssen der beiden Kammern geprüft werden.

Der aktuelle Stand der Gesetzgebung liegt deutlich hinter der vorangegangenen Periode zurück. Im 19. Kongress wurden 40 vom LEDAC unterstützte Gesetze verabschiedet. Von den PDP 2023-2028 ausgerichtet, während 21 Gesetzentwürfe als Prioritäten der SONA der Marcos-Administration gelten.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.