Lacson weist angebotenen Waffenstillstand bei Korruptionsvorwürfen ab
EditSenator Panfilo „Ping“ Lacson hat ein angebliches Angebot für einen „Waffenstillstand“ zurückgewiesen. Dies geschah nach seinen Enthüllungen über mutmaßliche Unregelmäßigkeiten bei Hochwasserschutzprojekten in der Stadt Taguig.
Lacson nannte die Person, die den Waffenstillstand vorgeschlagen habe, nicht beim Namen. Er beschrieb den Absender jedoch als jemanden, der ohne Provokation und willkürlich das Feuer eröffnet habe. Der Senator bezeichnete das Angebot als Heuchelei, die lediglich dazu diene, Zeit für eine Neukonsolidierung und den nächsten „hinterlistigen Schritt“ zu gewinnen.
Die Auseinandersetzung folgt auf die Übergabe von Beweismitteln durch Lacsons Büro an das Büro des Ombudsmanns. Die gesammelten Dokumente und Zeugenaussagen beziehen sich auf mutmaßliche Unregelmäßigkeiten bei Infrastrukturprojekten in Taguig, darunter Vorwürfe der Doppelabrechnung und unrechtmäßiger Geldeingänge. Zudem sollen mehrere Projekte in der Stadt unvollendet geblieben sein.
Lacson brachte den Oppositionsführer im Senat, Alan Peter Cayetano, mit den Vorwürfen in Verbindung. Er warf Cayetano vor, Budgetzusätze in Höhe von 6,79 Milliarden Pesos gesichert zu haben. Lacson kündigte an, weitere Details zu den Unregelmäßigkeiten während der Fortsetzung der Anhörungen des Blue-Ribbon-Ausschusses des Senats vorzustellen. Er arbeitet derzeit daran, weitere Zeugen und Beweise zu sammeln, die eine Beteiligung Cayetanos an der Korruption belegen könnten.
Cayetano wies die Vorwürfe über angebliche Geisterprojekte in Taguig zurück und forderte Untersuchungen in anderen Städten von Metro Manila. Er betonte, dass er bereit sei, sich den Anschuldigungen im richtigen Forum zu stellen. Cayetano bezeichnete die Vorwürfe als bösartig und warnte davor, falschen Behauptungen Glauben zu schenken. Seine Ehefrau, Lani Cayetano, ist derzeit die Bürgermeisterin von Taguig.


