Politik

Lacson deutet auf belastende Beweise bei Infrastrukturprojekten in Taguig hin

In Taguig City gibt es möglicherweise weitere belastende Beweise für mutmaßlich irreguläre Infrastrukturprojekte. Die Liste der Unregelmäßigkeiten wird länger und die Beweislage gegen die Verantwortlichen stärkt sich kontinuierlich, wie Senator Panfilo „Ping“ Lacson am Freitag ankündigte.

Vice President Sara Duterte
Quelle: Google

Die Untersuchungen konzentrieren sich auf Projekte in Taguig, dem politischen Machtzentrum des Senats-Minderheitsführers Alan Peter Cayetano. Der Fall ist von einer öffentlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Senatoren geprägt. Cayetano, dessen Ehefrau Lani die Bürgermeisterin von Taguig ist, hat die Existenz sogenannter „Ghost Projects“ zurückgewiesen und Lacson aufgefordert, konkrete Beweise vorzulegen.

Ein zentraler Punkt der Untersuchung ist der Verdacht auf Doppelansprüche bei Geldern. Offenbar sollten zwei Mittelzuweisungen in Höhe von jeweils 100 Millionen Pesos dasselbe Hangschutzprojekt in Taguig abdecken, was als Indiz für ein Scheinprojekt gewertet wird. Lacson wies darauf hin, dass dies ein wichtiger Aspekt der laufenden Ermittlungen ist.

Die Entdeckung von drei weiteren Hangschutzprojekten im Rahmen des Haushaltsgesetzes für 2025 hat das Gesamtvolumen der unter Beobachtung stehenden Projekte in Taguig von 2,085 Milliarden Pesos auf 2,385 Milliarden Pesos erhöht. Lacson gab zudem an, dass sein Team bereits mindestens zwei Fallstudien dokumentiert habe, die auf mutmaßliche Scheinprojekte hindeuten.

Die Vorwürfe fallen in eine Zeit verstärkter Aufmerksamkeit für die Organisation der SEA Games 2019. Das National Bureau of Investigation (NBI) hat angekündigt, die Kontroversen um die damalige Organisation, die unter der Leitung von Cayetano stand, erneut zu prüfen.

Quellen

Dieser Beitrag wurde auf Grundlage der unten verlinkten Quellen und Belege redaktionell auf Deutsch aufbereitet.