Küstenwache rettet acht Besatzungsmitglieder nach Kentern eines Fischerbootes vor Antique
EditSpät in der Nacht zum 5. August geriet ein Fischerboot vor der Küste von Culasi in der Provinz Antique in Seenot, nachdem es gekentert war, als es Schutz vor schlechtem Wetter suchte. An Bord des Bootes „Taga Bukid“ befanden sich acht Personen.
Der Notruf, der PCG auslöste, kam von Elmer Taroja. Gegen 22:30 Uhr am Dienstagabend, dem 4. August, meldete er, dass das Boot etwa 5,7 Seemeilen vor der Küste von Culasi gekentert sei. Daraufhin leitete die Küstenwachenstation Antique die Rettungsaktion über die Unterstation (CGSS) Culasi ein.
Gegen 00:42 Uhr am 5. August konnte das Einsatzteam der Unterstation Culasi das havarierte Schiff lokalisieren. Alle acht Besatzungsmitglieder wurden sicher gerettet und befanden sich laut Angaben der Küstenwache in einem guten körperlichen Zustand; es gab keine Verletzten. Im Anschluss wurde das Boot an das Ufer des Barangays Lipata in Culasi geschleppt.
Nach ersten Untersuchungen war das Fischerboot ursprünglich in Malay, Aklan, gestartet, um dem schlechten Wetter zu entkommen und Kurs auf Barangay Lipata in Culasi zu nehmen. Doch auf dem Weg dorthin geriet es in heftigen Regen, starken Wind und unruhige See. Ein technischer Defekt am Auspuffrohr im Lagerraum des Schiffes führte dazu, dass Meerwasser eindrang und das Boot schließlich zum Kentern brachte.
Die Küstenwache hob hervor, dass der Erfolg der Operation ihre Einsatzbereitschaft beim Schutz von Menschenleben auf See unter schwierigen Wetterbedingungen unterstreiche. Sie rief daher Seeleute und Fischer dazu auf, Wetterwarnungen kontinuierlich zu verfolgen und das Auslaufen bei unsicheren Bedingungen zu unterlassen.





