Gesellschaft: Landesweit

Verbesserungen an der Mülldeponie Bacolod lindern Geruchsbelästigung

Die Bewohner und der Gemeinderat des Stadtteils Felisa zeigten sich zufrieden über die jüngsten betrieblichen Verbesserungen an der sanitären Mülldeponie in Bacolod. Laut Melonie Biñas, einem Mitglied des Barangay-Rats (Kagawad), hat die zuvor massive Geruchsbelästigung deutlich nachgelassen. Insbesondere die Müllwagen, die Abfälle zur Anlage transportieren, würden nicht mehr den überwältigenden Gestank verbreiten, der die Gemeinschaft zuvor belastete, so Biñas am 1. September.

Positive female volunteer with garbage bag cleaning up the forest. Charity and ecology conceptprathanchorruangsak
Symbolbild: Envato

Zudem wurde berichtet, dass Sickerwasser nicht mehr in die umliegenden Wasserwege austritt. Diese Entwicklung folgt auf Korrekturmaßnahmen der Stadtverwaltung. Die Verbesserungen wurden nach einer öffentlichen Anhörung am 20. August eingeleitet, die vom Environmental Management Bureau der Region Negros Island (EMB-NIR) durchgeführt wurde. Gegenstand der Anhörung war der Antrag der Stadt auf eine Umweltbescheinigung für die Deponie-Zelle Nummer 4.

Biñas, die bereits früher Beschwerde über den Betrieb der Zellen 4 und 5 sowie die mögliche Kontamination des Wassers eingereicht hatte, würdigte zwar das Handeln der Stadt und des privaten Vertragspartners, mahnte jedoch zur Vorsicht. Sie betonte, dass die Stadtverwaltung ihre Verpflichtungen gegenüber den Menschen in Felisa ernst nehmen müsse. Die Bewohner von Felisa dürften nicht als „Opferlamm“ der Stadt Bacolod behandelt werden, da sie ein integraler Bestandteil der insgesamt 61 Barangays der Stadt seien.