Große Beschlagnahmungen von Schmuggelware und Drogen in Negros Oriental
EditDie Polizei in Negros Oriental hat im August umfangreiche Mengen an Schmuggelware und illegalen Drogen sichergestellt. Wie Captain Stephen Polinar, Sprecher des Negros Oriental Police Provincial Office (NORPPO), am 1. September in einem Online-Briefing mitteilte, belief sich der Wert der beschlagnahmten Schmuggelzigaretten auf über 15 Millionen Pesos. Zudem wurden mutmaßliche Shabu-Bestände mit einem geschätzten Straßenwert von etwa 2,2 Millionen Pesos beschlagnahmt.
Diese Erfolge seien auf intensivierte polizeiliche Operationen in der gesamten Provinz zurückzuführen. Polinar erklärte, dass das regionale Polizeibüro der Negros Island Region (PRO-NIR) die Bekämpfung von Schmuggel zu einem Schwerpunkt gemacht habe, da dieser in den letzten Monaten offenbar zunahm. Die Region Negros Oriental gilt aufgrund ihrer Lage als Transitpunkt zwischen Luzon und Mindanao als besonders anfällig für solche illegalen Aktivitäten. Im vergangenen Monat führten die Behörden 51 gezielte Anti-Schmuggel-Einsätze durch, die zu fünf Festnahmen und der Sicherstellung von Waren im Wert von mehr als 15,5 Millionen Pesos führten. Polinar betonte dabei, dass der Schmuggel von Zigaretten sowohl die lokale Wirtschaft als auch die öffentliche Gesundheit gefährde.
Im Bereich der illegalen Drogen wurden im Rahmen von 59 Operationen insgesamt vier hochrangige Zielpersonen sowie 57 Verdächtige auf Straßenebene festgenommen. Parallel dazu führte die Polizei eine Kampagne gegen illegales Glücksspiel durch. Dabei wurden bei 40 Einsätzen 71 Personen festgenommen, wobei die sichergestellten Geldbeträge mit 13.000 Pesos eher gering ausfielen. Laut Polinar handelte es sich bei den illegalen Glücksspielaktivitäten überwiegend um „Swertres“, eine nicht autorisierte Version der staatlich genehmigten kleinen Lotterie.
Die polizeilichen Maßnahmen umfassten zudem die Verhaftung von 165 gesuchten Personen auf regionaler, provinzieller sowie städtischer oder kommunaler Ebene sowie 118 weiterer Flüchtiger. Bei 51 Einsätzen im Zusammenhang mit nicht zugelassenen Schusswaffen wurden 11 Personen festgenommen und 16 Waffen beschlagnahmt. Zusätzlich wurden 29 Waffen freiwillig übergeben und 15 weitere zur Verwahrung bei der Polizei hinterlegt, während die Besitzer die Erneuerung ihrer abgelaufenen Lizenzen abwarten. Schließlich wurden 8.315 Verstöße gegen lokale Verordnungen, insbesondere im Rahmen der „Safe Spaces“-Kampagne, mit Bußgeldern geahndet und 295 Fahrzeuge beschlagnahmt.




