Philippinischer Peso erreicht neuen Tiefstand bei 62,58 pro US-Dollar
EditAm Mittwoch erreichte der philippinische Peso einen neuen Tiefstand und fiel unter die Marke von 62,50 pro US-Dollar. Im Tagesverlauf sank die Währung auf ein Zwischenhoch von 62,58 gegenüber dem US-Dollar, nachdem sie den Handel bei einem Kurs von 62,40 eröffnet hatte.
Verantwortlich für die Abwertung sind vor allem die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten, die zu steigenden Ölpreisen und einer erhöhten Nachfrage nach dem US-Dollar als sicheren Hafen geführt haben. Brent-Rohöl legte am Mittwoch um fast ein Prozent zu, und die Kombination aus einem starken Dollar und teurerem Öl schürt zudem die Sorge vor einer steigenden Inflation.
Bereits am vorangegangenen Dienstag hatte der Peso mit einem Schlusskurs von 62,40 einen historischen Tiefstand markiert. Laut der Bankers Association of the Philippines und der MUFG Bank Ltd. ist die philippinische Währung trotz einer kürzlich erfolgten Zinserhöhung der Zentralbank das schwächste Glied in Asien. Die Entscheidungsträger stehen vor der Herausforderung, die Inflationskontrolle mit dem Ziel eines stabilen Wirtschaftswachstums in Einklang zu bringen.



