Japanische Führungskräfte besichtigen Wasserkraftprojekt Wawa in Rizal
EditNach dem Erwerb einer Beteiligung an der Muttergesellschaft des Wawa-Wasserkraftprojekts haben Führungskräfte des japanischen Energieunternehmens Kansai Electric Power Co. (KANSAI) die Baustelle in der Provinz Rizal besichtigt. Das Unternehmen Prime Infra empfing die Vertreter von KANSAI bei dem 600-MW-Projekt für gepumpte Wasserspeicherung.
Die Besichtigung erfolgte, nachdem KANSAI endgültige Vereinbarungen zur Übernahme einer 14-prozentigen Beteiligung an der PMJVCo Holdings Inc. unterzeichnet hat. Diese fungiert als Muttergesellschaft der Olympia Violago Water & Power Inc. (OVWPI), welche das Wawa-Projekt besitzt und betreibt.
Der Bau des Wawa-Speicherkraftwerks ist derzeit zu 18,65 Prozent abgeschlossen. Zu den bereits fertiggestellten Arbeiten gehören der Bau der Hauptzufahrtsstraße, die Ausgrabungen für Notfallkabel und Belüftungstunnel sowie der Zugang zum Kraftwerksgebäude und verschiedene Bauprüfungen. Die Fertigstellung des Projekts ist für das Jahr 2030 geplant.
Sobald die Anlage in Betrieb geht, soll sie eine Kapazität von 600 MW sowie eine Energiespeicherkapazität von 6.000 Megawattstunden (MWh) bereitstellen. Dies soll die Stabilität des Stromnetzes unterstützen und die Integration erneuerbarer Energien in das philippinische Stromsystem erleichtern.
Das Wawa-Projekt ist Teil eines umfassenderen Portfolios von Prime Infra, das insgesamt 2 GW an Speicherkapazität umfassen soll, einschließlich des geplanten 1.400-MW-Projekts in Pakil. Beide Vorhaben wurden von der philippinischen Regierung als Projekte von nationaler Bedeutung für den Energiesektor eingestuft.




